Vergessen Sie Greta und die moderne Klimalobby, die echte Klimakatastrophe ereignete sich schon lange bevor jemand das Wort "Öko" buchstabieren konnte. Rund 359 Millionen Jahre zurück in der Geschichte, am Ende des Devons, trat das Hangenberg-Ereignis auf. Ein Massensterben, das in erster Linie im heutigen Europa untersucht wurde. Es ist wohl der Ursprung des Begriffs "klimatische Umwälzungen", denn was hier geschah, war eine Veränderung, die ganze Arten hinwegfegte und das Ökosystem umkrempelte.
Das Hangenberg-Ereignis war eine faszinierende und gnadenlose Episode der Erdgeschichte, wo, durch eine plötzliche Veränderung der Umwelt, schätzungsweise 50 bis 75 Prozent der marinen Arten das Zeitliche segneten. Dies geschah am Ende der Devon-Periode, einer Zeit blühenden Lebens und Evolution, als die Erde noch nicht von Plastik erstickt wurde und Regenwälder im Land aufkamen. Von den Ursachen des Massenaussterbens gibt es zahlreiche Theorien: Vulkanismus, Meeresspiegelschwankungen und gar Meteoriten sind im Spiel. Diese Theorien verlassen sich auf verschiedene Hinweise aus geologischen Schichten, die Zeugnis der Vergangenheit ablegen.
Aber kaum zu glauben, dass das alles ohne menschlichen Einfluss passierte. Heute wollen einige glauben, dass wir das Ende der Welt selbst herbeiführen, aber das Hangenberg-Ereignis war der Beweis, dass unser Planet auch ohne menschliches Zutun seine eigenen Krisen schafft. Dies rückt unsere kleinen Sorgen in eine andere Perspektive, oder nicht? Die Erde ist ein überlebensgroßer Chaosmagnet, der schon damals Ungeheures bewältigte, während wir heute meinen, unsere Maßnahmen könnten den globalen Lauf entscheidend lenken.
Widersprüchlich ist nur, dass die Ursache nicht klar nachgewiesen werden kann. So mancher Wissenschaftler liebt es ja, in der Vergangenheit zu stöbern, insbesondere wenn keine klaren Antworten zu erwarten sind. Der Sand der Zeit verschluckt so manches, was uns heute Debattenstoff sein könnte. Und ach, liebe liberalen Freunde, ohne direkte Bespielung eures Klimapanik-Theaters war das Devon kein ganzheitlich harmonischer Tatort des Klimawandels.
Doch was passierte mit der Welt danach? Nun, die Karbon-Period war das nächste Kapitel und erfreute sich der Anpassung und Evolution des Lebens. Die Flora explodierte in gigantischen Wäldern, und erste Reptilien probierten sich an Land aus. Die Erde regenerierte sich auf ganz natürliche Weise, ein Zyklus von Zerstörung und Neubeginn, wie er wohl nie aus dem Takt gerät.
Warum ist das Hangenberg-Ereignis nun von Bedeutung, fragen Sie? Weil es die Unbezwingbarkeit und die anpassungsfähige Natur der Erde offenbart. Weil es zeigt, dass unser Planet Krisen bewältigen kann, die jenseits unserer Vorstellung liegen. Weil es uns lehren sollte, etwas Demut gegenüber der riesigen kosmischen Macht zu zeigen, die seit Milliarden Jahren Laufrichtung und Tempo unseres blauen Planeten entscheidet.
Vielleicht könnte ein wenig mehr Blick für die historischen Tatsachen die Debatte über menschengemachten Klimawandel erden. Vor allem ist diese Episode ein guter Anlass, sich nicht von jeder Weltuntergangsstimmung gleich ins Bockshorn jagen zu lassen. Ja, die Erde verändert sich, mit oder ohne uns. Das soll keine Einladung zum sorglosen Verhalten sein, sondern eine Ermahnung, die Großartigkeit und die unermüdliche Anpassungsfähigkeit unseres Planeten zu erkennen.
In einer Welt, in der Apokalypsen und Panikmache Tagesgeschäft sind, ist es allein unsere Entscheidung, ob wir diese Lektion verstehen. Das Hangenberg-Ereignis ist ein bemerkenswerter Teil der Geschichte, der uns daran erinnert, unsere eigene Rolle im großen kosmischen Spiel nicht zu überschätzen.