Wer sagt den heutzutage noch, dass Männer einfach nur Männer sein können? Die Phrase 'Gutem Menschen Guter Mann' kommt wie ein erfrischender Sturm im feministisch regionalisierten Deutschland daher. Ursprünglich in wenig beachteten sozialen Kreisen entstanden, hat sie das Potenzial, den kursiv geschriebenen Geschlechterdiskurs der Moderne zu durchbrechen. In einer Welt, in der Väter immer weniger väterliche Rollen ausfüllen und in der Männlichkeit der neuen Moralweiche geopfert wird, stellt sich 'Gutem Menschen Guter Mann' als ikonisches Leitbild für jene dar, die sich den Wertewandel nicht vorschreiben lassen wollen.
Wer sind überhaupt diese 'guten Menschen', fragt der kritische Kopf. Gute Menschen sind jene, die sich nicht im Schafspelz tarnen, um am Ende doch brav mit der Herde zu blöken. Es sind die, die in Frauen keine schwachen Opfer sehen, sondern Partner auf Augenhöhe, die aber auch verstehen, dass Tradition kein schlechtes Wort ist. Es ist der Mann, der noch seinen Platz in der Gesellschaft einnimmt, ohne seine Rolle erst groß rechtfertigen zu müssen.
Doch warum brauchen wir solche Männer? Erinnern wir uns an eine Zeit, in der Männlichkeit nicht pathologisiert wurde, sondern Teil der natürlichen Ordnung war. Die verunsicherte Gesellschaft sucht nach Orientierung. In einem Landstrich, in dem Muttersprache zunehmend von einem hypersensiblen Deutsch ersetzt wird, angetrieben von einer Bewegung, die so mancher Konsument von Leitmedien als 'modern' preist, täte etwas Rückbesinnung auf das, was bisher gut und richtig war, ziemlich gut.
Heutzutage ist 'Gutem Menschen Guter Mann' die Antwort auf Fragen, die eigentlich niemand gestellt hatte, bis die vorpreschenden Moralapostel auf den Plan traten. Die Parole erinnert an die alte Weisheit, dass Autoritäten ohne Rückgrat keine Grundlage haben. Aber warum nur auf den Rundumschlag setzen, wenn man in der Vergangenheit doch öfter klare Kante bewiesen und überlebt hat?
Nun stellt sich die Frage, ob das Ganze in einer globalisierten Welt überhaupt noch Platz findet. Die Antwort darauf ist ein schlichtes Ja. Während allerorts für Fremdsprachen aufploppt und Diversity als Allheilmittel verkauft wird, kann eine Phrase wie 'Gutem Menschen Guter Mann' nicht nur bestehen, sondern sogar gedeihen. Warum nicht mit Stolz und Haltung dastehen? Wieso nicht zeigen, dass ideologische Wettkämpfe durch Beständigkeit entschieden werden können?
Durch all das schimmert eine unangenehme Wahrheit: Moderne Manierismen und gesellschaftlich künstlich angepasste Rollen sind nicht der Fortschritt, sondern die Maske dessen, was ursprünglich als Mensch grundsätzlich verankert ist. So werden Staaten mit Lieferungshistorien in Sachen Liberalismus als Sonderfälle bezeichnet, während der gute alte 'Gutem Menschen Guter Mann' uns daran erinnert, dass mancher Wertekanon der Wirklichkeit näher ist als die utopische Vorstellung.
Zum Schluss die Erkenntnis: Wenn die Welt wankt und sich immer wieder umkrempelt, dann sind es oft die alten, stabilen Pfeiler, die das Gewicht von unsinnigen Gedankengebäuden tragen. Lasst den guten Mann so bleiben, wie er sein sollte. Denn dieser Ansatz, der die Waage zwischen Heldenmut und Mitgefühl findet, wird über Epochen hinweg niemals veraltet erscheinen.