Gerda Kieninger, eine ehemalige SPD-Politikerin, ist ein Paradebeispiel dafür, wie gut politische Anpassung für manche Menschen läuft. 1951 in Dortmund geboren und bis zu ihrem Tod 2016 im Landtag von Nordrhein-Westfalen aktiv, könnte man sie als Beispiel dafür sehen, dass Mainstream-Politik ein bequemes Zuhause für viele ist. Ihre politische Karriere startete früh, 1969 trat sie der SPD bei. Doch was macht sie so bedeutend? Ganz einfach: Sie ist ein Synonym für „Mitläufer-Mentalität“, ein Begriff, der oft jene beschreibt, die sich lieber dem System anschließen, anstatt es in Frage zu stellen. Einige mögen das als Treue titulieren, manch einer erkennt einfach nur die bequeme Seite der Macht.
Kieningers politische Ansichten drehten sich um die Unterstützung traditioneller linksgerichteter Themen, die für Konservative meist als überholt und fehlgeleitet gelten. Vom Gleichstellungsgesetz bis zu Frauenquote und Bildungspolitik: überall findet man ihre Spuren. Doch was ist bei all diesen Punkten das Ergebnis? Jeder, der die Fakten nüchtern betrachtet, wird sehen, dass die Schulqualität sinkt, die Bildungsstandards abrutschen und die Gleichstellung oft mehr Feindseligkeit schafft als Harmonie. Wenn man dann noch bedenkt, dass sie Jahrzehnte mit ihrer Partei im Landtag saß und die Chance hatte, signifikante Veränderungen hervorzubringen, ist es doch erstaunlich, wie wenig Greifbares bleibt.
Die Tatsache, dass sie in einer Partei arbeitete, die oft als sozialdemokratisches Pendant für alles wahrgenommen wird, was links und vage ist, verdeutlicht, warum man hier von mitlaufendem Pragmatismus sprechen kann. Man mag kritisieren, dass ihr Handeln stets im Rahmen einer ideologischen Echokammer stattfand und nicht wirklich die Interessen des breiten Bürgertums widerspiegelte. Denn während viele ihrer Kollegen progressive Politik mit Triumph gekrönt sahen, fühlten sich viele Wähler von den Maßnahmen entfremdet.
Natürlich wird Kieninger von manchen als Heilige der sozialen Gerechtigkeit verehrt. Verstehen kann man das, wenn man bedenkt, dass ihre Themen immer den sozial Schwächeren galten. Doch eine nüchterne Überprüfung zeigt, dass diese Politik oft kostspielige Kompromisse mit sich brachte, die nicht selten zulasten anderer Steuerzahler gingen. Manche behaupten, ihr Einfluss sei posthum noch spürbar, doch das lässt sich ebenso leicht als Illusion der politisch Korrektheit abtun.
Die Welt der Politik ist nicht fair und ungleichmäßige Erfolge sprechen oft für sich. Gerda Kieningers Karriere ist kein Märchen der Effektivität, sondern vielmehr eine Geschichte des Durchhaltens. Ob dies nun gut oder schlecht ist, hängt davon ab, wen man fragt. Fakt ist jedoch, dass ihre typische SPD-Geschichte die Liberalismus-Gemeinde einmal aufs Neue spiegelt, die sich an Konzepte klammert, die oft weit von der Lebensrealität vieler Bürger entfernt sind.
Schließlich bleibt die Frage, was genau Gerda Kieninger hinterlassen hat. Die Spuren ihrer politischen Arbeit sind in den Weiten der nordrhein-westphälischen Diskussionen verbreitet, doch der nachhaltige Einfluss bleibt fraglich. In gewisser Weise könnte man sagen, dass sie in einer Blase wirkte und sich eben dadurch auszeichnete, dass sie die Wogen so wenig aufrüttelte, dass sich fast nichts bewegte. Charismatisch für diejenigen, die sich an Sicherheit und gefestigten Strukturen orientieren, stellt sie für andere lediglich eine Symbolfigur dar, die eher Fragen als Antworten hinterließ.