Warum „Geh zuerst“ die Gesellschaft retten kann

Warum „Geh zuerst“ die Gesellschaft retten kann

Warum warten, wenn man handeln kann? „Geh zuerst“ ist die provokative Bewegung, die Eigenverantwortung und Tatkraft fordert, genau das, was unsere Gesellschaft jetzt braucht.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Manche Menschen brauchen die Schlagzeile „Geh zuerst“ wie ein Wecker zu Beginn eines stressigen Arbeitstags. Diese provokante Aufforderung ist kein Vorschlag, sondern ein Imperativ an all jene, die immer nur auf andere warten. Und wozu das Ganze? Um Eigenverantwortung und Tatkraft in den Mittelpunkt zu stellen – genau das, was diese Gesellschaft dringend braucht. Sie fragen sich, wer dahinter steckt? Eine Bewegung couragierter Bürger, die seit den letzten Jahren entschieden hat, es nicht mehr hinzunehmen, dass Verantwortung immer abgeschoben wird. Wo das passiert? Überall dort, wo Menschen durchaus agieren könnten, sich aber lieber passiv in der Komfortzone ausruhen, sei es in der Politik, im Beruf oder im privaten Umfeld. Und warum gerade jetzt? Weil es schon lange fällig ist, dass wieder jemand den Anfang macht!

Die Zeiten des Abwartens müssen vorbei sein. Unsere Gesellschaft muss aufwachen und sehen, dass man nicht immer die Schuld auf andere schieben kann. Wenn die Dinge nicht so laufen, wie man es sich erhofft, ist es höchste Zeit, etwas zu ändern, indem man selbst aktiv wird. Wer, wenn nicht wir, soll das in die Hand nehmen?

Es ist erstaunlich zu sehen, wie viele Menschen nur darauf aus sind, sich immer aufs Neue als Opfer zu sehen. Opfer von Systemen, von Politikern und auch der Gesellschaft an sich – das Mantra derjenigen, die in erster Linie von Eigenverantwortung wenig halten. Und genau das ist es, was „Geh zuerst“ kritisiert. Ein eindringlicher Appell an die Vernunft, die klipp und klar sagt: Hör auf mit dieser Pseudomoral! Fange an, etwas zu tun! Dieser Gedanke ist nicht unbequem, sondern rein logisch, wenn man ehrlich ist.

Die Leistungsgesellschaft hat ihre Vorteile und die sollten wir nicht kleinreden. Wer leistet, der kommt weiter, und Eigenleistung ist etwas, was traditionell hochgehalten wird. Aber heutzutage scheint das irgendwie aus der Mode zu kommen. Ein Zustand, der dringend wiederhergestellt werden muss. „Geh zuerst“ setzt dem entgegen und sagt: Trau dich! Steh auf und mach den entscheidenden Schritt!

Eine weitere großartige Idee ist, dass der Einzelne die Macht hat, Veränderung einzuleiten. Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst – diese zeitlose Aussage könnte kaum besser die Philosophie von „Geh zuerst“ beschreiben. Wir müssen uns daran erinnern, dass viele bedeutende Erfindungen und Fortschritte von jenen gemacht wurden, die einfach losgelegt haben. Nicht von jenen, die das ewige Geplapper über Unterschiede ohne Handeln vorziehen.

Ironischerweise sind es oft jene, die bei jeder Gelegenheit von Toleranz und Gerechtigkeit sprechen, die als erste auf die Barrikaden gehen, wenn es um Eigenverantwortung geht. Die individuelle Freiheit und das Selbstbewusstsein werden als Rückständigkeit verunglimpft. Dabei ist genau das der Motor der Erfolgsgesellschaft. Sich selbst zu kümmern anstatt auf den großen Wohltäter zu hoffen – das ist der wahre Fortschritt.

Natürlich wird es immer Situationen geben, in denen gemeinschaftliche Hilfe vonnöten ist, aber sie sollte nicht zur Gewohnheit werden. Das Augustus-Prinzip – jener antike Kaiser, dem immer eine Lösung eingefallen ist – muss der Leitgedanke der heutigen Zeit sein. Wie könnte unser Alltag wohl aussehen, wenn sich jeder trauen würde, die Verantwortung für das Vorhaben zu übernehmen? Es wäre revolutionär!

Es ist höchste Zeit, unsere gewohnte Perspektive zu ändern und zu begreifen, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt auf Stärke basiert, die aus einer einfachen Frage entsteht: Was kann ich tun? Ohne Wenn und Aber. Die Idee, dass man auf den Besten wartet, ist schlichtweg überholt. Jeder kann beginnen, ein Anführer und Gestalter des eigenen Lebens zu werden. „Geh zuerst“ als Lösung dafür ist die simple und direkte Antwort.

Deshalb lasst uns begreifen, dass es zu oft die weinerlichen Stimmen sind, die Veränderung ausbremsen, anstatt voranzutreiben. Diese Stimmen, die ständig nach dem Bergführer suchen, während der unbedeutende Wanderer längst den Gipfel erklommen hat. Die Alternative ist klar: Nicht reden, sondern anpacken. Keine Pilgerfahrt aufs hohe Ross, sondern die Realität anpacken. Pack die Sachen, schnür die Stiefel und geh los!

Die gesellschaftlichen Wohlfahrtsstaaten, die über Jahrzehnte hinweg gepflegt wurden, haben die Fähigkeit zur Eigeninitiative schwinden lassen. Und das ist der Unterschied zu dem System, welches wir anstreben müssen. Ein System, das die Kraft kennt, die davon ausgeht, wenn einer den Anfang macht und den zögerlichen passiven Massen ein Beispiel gibt.

So kann man mit einem kleinen Schritt anfangen, und wer weiß, vielleicht inspiriert es andere und setzt eine Welle von Eigeninitiativen in Gang. Jeder kann sein kleiner Funke sein, der das große Feuer entfacht – aber nur dann, wenn man wagt, ihn zu entzünden. Deshalb sei ein Machertyp! Und vergiss nicht: „Geh zuerst“ ist nicht nur ein Motto, sondern ein Aufruf an alle, die es wagen, sich aus der Deckung zu wagen und die Welt zu verändern!