Gareth Bacon ist so etwas wie der politische Motor im Westminster, der konservativen Tories in Schwung hält. Wer ist dieser Mann, der immer wieder für Schlagzeilen sorgt? Gareth Bacon wurde am 7. April 1972 in den politischen Feuern von London geboren. Seit seiner Wahl zum Abgeordneten für Orpington im Jahr 2019 hat er das britische Unterhaus erobert. Dabei geht es ihm nicht um halbherzige Kompromisse, sondern um eine klare konservative Linie, die so mancher Linke nicht nachvollziehen kann – doch genau das macht ihn aus.
Man könnte meinen, Bacon sei die perfekte Verkörperung der konservativen Werte: Tradition, Familie und Eigenverantwortung. Er steht ein für das, was konservative Politik stark macht. Seine Wurzeln hat er im London Borough of Bexley, einem Arbeiterbezirk, der ihm eine bodenständige Perspektive verleiht. Der Mann hat nicht nur landwirtschaftliche Interessen, er kennt die Sorgen und Nöte der normalen Bürger, die oft von den Eliten ignoriert werden.
In der Education-Arbeitsgruppe der Tories hat Gareth klare Vorstellungen: Mehr lokale Verantwortung in Schulen, weniger Einfluss der Zentralregierung. Er glaubt, dass die Menschen vor Ort besser wissen, was ihre Kinder brauchen, als es ein weit entfernter Politiker je könnte. Man muss nicht Akademiker sein, um zu verstehen, dass das Prinzip der Eigenverantwortung jene Werte stärkt, die wirklich zählen.
Wenn es um Wirtschaft geht, zögert Bacon nicht vor klaren Worten. Er versteht die Befürworter von höherer Besteuerung nicht und hält die Idee von mehr Staat und weniger Markt für völlig unvereinbar mit einem gesunden Kapitalismus. Seine Wirtschaftsstrategie ist es, die Steuerlast zu senken, um Innovation und Unternehmergeist zu fördern. Das klingt für liberal denkende Menschen wie ein Albtraum, die die Regierung als Lösung für alles sehen.
Die Umweltpolitik ist ein weiteres Feld, das Bacon nicht den Linken überlässt. Er argumentiert für eine realistische Herangehensweise, die nicht einen wirtschaftlichen Selbstmord bedeutet. Innovation und technologische Lösungen statt Verbote und Panikmache – das ist seine Devise. Realismus schlägt Ideologie, eine einfache Regel, die den Menschen hilft, statt ihnen zu schaden.
Ein weiterer Aspekt seiner politischen Arbeiten ist die soziale Gerechtigkeit. Viele denken, Bacons Haltung sei unvereinbar mit sozialer Fürsorge, doch hier liegt der Fehler. Er bevorzugt es, Menschen durch Bildung und Jobmöglichkeiten zu stärken, anstatt sie durch staatliche Almosen zu schwächen. Das bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Mut zur Selbstverantwortung. In der Praxis sieht das so aus, dass Mitmenschen in die Lage versetzt werden, auf eigenen Füßen zu stehen – eine Wirklichkeit, nicht nur ein Versprechen.
Und dann ist da noch der Brexit. Gareth ist ein Befürworter des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union und glaubt fest daran, dass Eigenverantwortung auf internationaler Ebene genauso wirkt wie im Inland. Die Kontrolle über die eigene Gesetzgebung und Grenzen zurückzugewinnen, ist für ihn ein Akt der Selbstbestimmung, nicht der Isolation.
Gareth Bacon ist mehr als nur ein Politiker. Er ist ein Mann der Haltung, der für viele Menschen im Land ein Sprachrohr ist. Seine Direktheit, seine Leidenschaft für konservative Prinzipien und sein Engagement für die Menschen in seiner Heimat machen ihn zu einem bedeutenden Akteur in der britischen Politik. Während sich einige über ihn erheben, sehen andere in ihm das ideale Aushängeschild der Tories. Und das zu Recht.