Fomerey: Das schleichende Gift des Umverteilungsstaats

Fomerey: Das schleichende Gift des Umverteilungsstaats

Fomerey klingt wie Hexengebräu, ist aber die schleichende Kraft, die westliche Gesellschaftsstrukturen untergräbt: ein finsteres Spiel ungezügelter Umverteilungspolitik mit Konsequenzen für alle.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Fomerey: Das schleichende Gift des Umverteilungsstaats

Fomerey! Für die meisten wird dieses seltsam klingende Wort nicht gleich einleuchtend sein. Vielleicht denken einige an einen geheimen Zaubertrank, der die Gemüter erhitzt. Doch in Wirklichkeit ist es die perfekte Metapher für das, was in modernen westlichen Gesellschaften passiert: eine verstohlene Umgestaltung unserer Freiheit und wirtschaftlichen Strukturen – mit weitreichenden Konsequenzen. Aber warum kümmert uns das eigentlich? In den grauen Büros der Brüsseler Bürokraten, den ehrwürdigen Hallen der Berliner Ministerien und den Kathedralen der sozialen Gerechtigkeit wird die Agenda der Fomerey unaufhörlich vorangetrieben. Sie brechen Traditionen, missachten den gesunden Menschenverstand und korrumpieren die Märkte. Klingt nach einem heimlichen Coup? Nun, das könnte es durchaus sein, wenn man denn dem teuflischen Einfluss folgt, der hinter der gut gemeinten Fassade steckt.

Fomerey ist im Wesentlichen die Überzeugung, dass eine produktiv arbeitende Gesellschaft ihre Lorbeeren abseits des Kapitalismus genießen sollte. Da gibt es jene, die tatsächlich glauben, dass Menschen, die hart arbeiten und durch engagiertes Wirken Rupien verdienen, diese gleich an jene abgeben sollten, die den ganzen Tag Netflix schauen. Denn seien wir ehrlich, es ist doch wirklich unfair, dass nicht alle denselben vierwöchigen Mindesturlaub haben? Anstelle von Belohnung für harte Arbeit soll es Gleichmacherei geben – klingt nicht sehr marktwirtschaftlich, oder?

Woher kommt die Mentalität der Fomerey? Sie ist das Nebenprodukt eines langsamen Wandels in der politischen Philosophie, der sich über Jahrzehnte entwickelte. Der fortwährende Verlust traditioneller Werte gepaart mit einer schwachen Verteidigungsposition der Marktwirtschaft hat es den Ideologen der Fomerey leicht gemacht. Unterstützt von einer durch Freizeit verklärten Wohlstandsgesellschaft, sehen wir eine Förderung des Nichtstuns. Während unsere Großeltern noch stolz auf Eigenverantwortung und Schufterei waren, klopft die heutige Jugend sich selbstgefällig auf die Schulter, wenn sie optimal den Tag auf der Couch verbringen kann.

In einer Welt, in der Leistung nicht länger geschätzt wird und Verantwortung aus der Mode gekommen ist, wird Fomerey gepredigt wie eine neue Religion. Ihre Dogmen werden nicht mehr hinterfragt, sie werden verkündet! Arbeite wenig, fordere viel. Kreiere nichts, beanspruche alles. Und das alles mit einem freundlich gesinnten Lächeln, das dem Fuchs gleicht, der gerade vor hat, in den Hühnerstall einzudringen.

Warum ist das wichtig? Die Förderung der Fomerey vertieft die Spaltung der Gesellschaft in jene, die arbeiten und jenen, die konsumieren ohne zu produzieren. Ein gesunder Staat versteht, dass produktive Arbeit das Herz der Nation ist. Inmitten einer globalisierten Weltwirtschaft können wir es uns schlichtweg nicht leisten, die Maschinen der Produktion zu drosseln. Aber anstatt diesen offenkundigen Weg zu beschreiten, belächeln heutige Befürworter der Fomerey diejenigen, die sich für harte Arbeit moralisch einsetzen, als altmodisch. Merkwürdigerweise sind sie oft dieselben, die ohne schlechtes Gewissen die sozialen Sicherungssysteme ausnutzen.

Kritiker mögen argumentieren, dass Social Welfare ein Zeichen einer fortgeschritteneren Gesellschaft sind. Ja. Aber Fomerey ist nicht das Gleiche wie gezielte sozialstaatliche Hilfe. Erstere ist der Weg zur Stagnation, wenn nicht gar zum Rückschritt. Fomerey kann mit einem langsamen, aber beständigen Abstieg der ökonomischen produktiven Kräfte verglichen werden, die uns alle mit dem irrsinnigen Versprechen eines sorgenfreien Lebens abspeisen will.

Die dramatische Konsequenz ist das Entfremden der Bevölkerung von der Selbstverantwortung. Nur wenige erkennen, dass, wenn die Maschinen stillstehen, die Freiheit eingeschränkt und die Märkte stagnieren, dies kein Zufall ist, sondern das Ergebnis einer bewusst geförderten Fomerey-Politik. Es geht eben nicht darum, Wahrheiten zu finden, sondern ein falsches Sicherheitsnetz für jene zu spannen, die einen Ausweg aus der Eigenverantwortung suchen.

Ja, wir alle träumen von einer besseren Welt, in der niemand Not leidet. Doch bis dahin sollte Aufgabe Nr. 1 lauten: Aufpassen, dass die Fomerey nicht ungehindert die Zügel übernimmt. Schluss mit den vermeintlichen Gleichmachereien, bei der niemand gewinnt.