Warum Fabiola Letelier keine Heldin ist

Warum Fabiola Letelier keine Heldin ist

Fabiola Letelier, einst gefeierte Aktivistin, ist alles andere als eine unbestrittene Heldin. Ihre umstrittenen Taten lassen kaum Raum für Glorifizierung, außer für diejenigen, die in ideologischen Blasen leben.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Fabiola Letelier, eine chilenische Anwältin und Menschenrechtsaktivistin, mag für einige eine Heldin sein, aber sie ist weit davon entfernt, eine Heilige zu sein. Sie wurde bekannt, als sie in den 1970er Jahren gegen die Pinochet-Diktatur kämpfte. Was ist daran so lobenswert? Sie hat in den 70ern und 80ern aus der Sicht vieler das Unrecht verteidigt und das öffentliche Leben des Landes in Aufruhr versetzt.

Fabiola wurde 1928 geboren und ist die Schwester von Orlando Letelier, einem sozialistischen Politiker, der während der Diktatur Pinochets ermordet wurde. Diese persönliche Tragödie trieb sie möglicherweise an, Rechtswissenschaften zu studieren und Menschenrechtsfälle zu untersuchen. Aber wie unterscheidet sich das von den vielen Druckmachern, die eine Bühne suchen, um ihre liberalen Aggressionen auszuleben?

Interessant ist auch, dass sie als Direktorin der „Chilean Human Rights Commission“ diente. Eine Position, die ihr Tür und Tor öffnete für all jene, die tiradenhafte Vorträge über Menschenrechte hören wollten, ohne die Kehrseite der Medaille zu betrachten. Sie machte die Welt gerne darauf aufmerksam, wie „böse“ die Regierung war, dabei waren viele Chileaner der Meinung, dass sie durch den „starken Mann“ Pinochet vor der kommunistischen Bedrohung bewahrt worden waren.

Während ihrer Karriere trat sie weltweit auf Kongressen auf, wo das Ziel oft darin bestand, Chile zu belehren, wie sich ein „richtiges“ Land zu benehmen habe. Von Europa bis zu den Vereinigten Staaten ließ sie keine Gelegenheit aus, das Regime bloßzustellen, das ein gewisses Maß an Ruhe in einer politisch polarisierten Zeit brachte.

Es ist erschreckend, dass ideologisch gefärbte Liberale ihr Lager aufschlagen konnten, um Letelier zu glorifizieren. Dabei war sie im Wesentlichen eine Anwältin der Opposition, eine glühende Kritikerin der Diktatur, und es interessiert wenig, wer die Konsequenzen eines solchen Regimes zu tragen hatte. Wo blieben ihre Ideen für Lösungen außer den endlosen Kritiken?

Doch Menschen wie sie werden ironischerweise für pazifistisch gehalten, obwohl sie Hitze erzeugen statt Harmonie. Man strahlte sie wie das leuchtende Beispiel aus, die sich dem „Bösen“ entgegenstellt. Aber ist es nicht besser, Maßstäbe zu setzen, indem man Alternativen beisteuert, statt nur lautstark Barrieren aufzubauen?

Daher haben wir Letelier nicht als den Inbegriff von Weisheit und Frieden wahrgenommen, sondern eher als eine Stimme der lautstarken und oft einseitigen Opposition.

Letztlich war sie jemand, der gegen die Regime argumentierte, aber Zeit und Energie gegen eine Vergangenheit verschwendete, anstatt konstruktive Diskussionen für die Zukunft zu führen.