Das Ewan Gesetz, manchen auch als Sinnbild für das gegenwärtige Chaos bekannt, entfaltet sich wie ein Drama in der politischen Landschaft. Entstanden ist es in Deutschland, einer Nation, die einst für ihre Ordnung und Disziplin bekannt war, jedoch scheint heutzutage eher der Kurs Richtung Durcheinander eingeschlagen zu werden. Das Gesetz soll die Beschäftigungsverhältnisse in bestimmten Wirtschaftszweigen neu regeln und wurde 2022 erstmals diskutiert. Natürlich handelt es sich um eine dieser politischen Ideen, die mit großen Versprechungen einhergehen, in der Realisierung jedoch gerne an der Realität scheitern. Die Frage bleibt: Warum überhaupt? Die Antwort könnte kaum klarer sein – um dem Gleichheitswahn wieder einmal ein weiteres Kapitel zu widmen und gleichzeitig der Regierung ein bisschen politischen Glanz zu verleihen.
Aber schauen wir uns das Ganze einmal genau an. Erstens: Das Gesetz will mehr Regulierung in Arbeitszeiten und Löhnen schaffen. Eine Idee, die für Manager wie auch für kleine Betriebsinhaber eine Belastung darstellt. Schließlich ist wirtschaftliche Freiheit ein Konzept, das den ideologischen Gegnern gerne wie ein rotes Tuch vorkommen mag, aber für Wohlstand und sozialen Aufstieg sorgt. Zweitens zielt das Gesetz darauf ab, Arbeitnehmer besser vor Kündigungen zu schützen – eine nette Idee auf den ersten Blick. Doch bei genauerem Hinsehen versteht man schnell: Es wird die Wettbewerbsfähigkeit senken und die Innovation hemmen, da Unternehmer in ihrer Flexibilität eingeschränkt werden.
Wie sieht es mit den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt aus? Studien zeigen, dass stark regulierte Arbeitsmärkte zu höheren Arbeitslosigkeiten führen. Überraschenderweise haben werthaltige Jobmöglichkeiten darunter zu leiden statt von derartigen Regelungen zu profitieren. Nehmen wir an, ein Betrieb möchte neue Mitarbeiter einstellen – stattdessen wird er vom administrativen Aufwand abgeschreckt. Und das in einer Zeit, in der der Fachkräftemangel ohnehin in aller Munde ist! Ja, das ist die Krux dieser schmerzhaft gut gemeinten, aber schlecht durchdachten Initiativen.
Ein interessanter Aspekt sind die steuerlichen Auswirkungen im Ökosystem dieser neuen Gesetze. Unternehmen, niedergebeugt von der Last der Bürokratie, neigen dazu, kreativer in ihren Steuerlösungen zu werden. Andere verlegen schwer gefundene Investitionen einfach in geschäftsfreundlichere Gefilde, in denen sie gedeihen können. Ein direkter Schlag ins Gesicht jeder konjunkturellen Aufholjagd.
Der wohl am meisten ignorierte Punkt der Diskussion ist die persönliche Freiheit und Eigenverantwortung, die in Bedrängnis gebracht wird. Der Einzelne, seiner Fähigkeit beraubt, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, wird zu einem weiteren Rädchen im regulierten Getriebe. Traurig, wenn man bedenkt, dass wir in einer Zeit leben sollten, in der individuelle Freiheiten hochgehalten werden.
Natürlich gibt es auch jene, die in diesem Gesetz eine Chance sehen, Gerechtigkeit in die Wege zu leiten. Vielleicht kommen sie aber nicht auf die Idee, dass wahre Gerechtigkeit aus Eigeninitiative resultiert und nicht aus übertriebenem staatlichem Eingriff. Vergessen wird, dass freier Markt bedeutet, dass der harte Arbeiter belohnt wird und das scheitern ebenso eine Chance zur Erneuerung darstellt.
Und als wäre das alles noch nicht genug, zielt das Ewan Gesetz auch darauf ab, eine Moralpolizei in die Arbeitsplätze zu bringen, damit niemand ein ungesundes Wort in den Mund nimmt. Ein weiteres Beispiel, wie überbordende politisch korrekte Anschauungen die Meinungsfreiheit ersticken können. Glauben Sie, dass an mit einer derartigen Ansatz den Weg in eine positive Zukunft ebnet? Wahrscheinlicher ist, dass die Zukunft den freien Ausdruck der Gedanken mehr denn je nötig hat.
Zum Schluss muss noch gesagt werden, dass all diese Interventionen in den Markt oft aus der Angst resultieren – der Angst vor dem Unbekannten. Doch wie jeder erfolgreiche Unternehmer weiß: Risiko bringt Innovation, und diese ist das Öl, welches den Motor des Fortschritts schmiert. Anstatt immer wieder zu versuchen, alles durchzureglementieren, sollte der Weg in die Zukunft über Freiheit und Eigeninitiative führen – das große Manko des Ewan Gesetzes, das hierbei auf die Nase fliegt.