Wenn selbst die Plattenspieler den Staub abklopfen müssen, um einen klangvollen politischen Kommentar zu liefern, dann hat 2023 mit dem "Es ist (EP)" sein passendes Pendant gefunden. Es ist ein Werk der Berliner Untergrund-Szene, bei dem die geballte Ladung Haltung, die den viel zu weichen, ideologisch überladenen Mainstream-Wellen einen ordentlichen Tritt verpasst, als musikalische Begleitung dient. Dieses explosive Extended Play (EP) erschien, als niemand mehr damit rechnete – im Sommer 2023. Direkt aus den belebten, gleichzeitig aber auch historisch belasteten Straßen Berlins, trifft der Soundtrack die Bewegung junger finanziell konservativer Künstler – fernab vom linken Chaos.
Mit einer EP wie "Es ist" kann man eindrucksvoll beweisen, dass bedeutende Musik nicht nur aus schlafwandlerischen Indie-Fantasien bestehen muss. Stattdessen liefert dieser musikalische Wirbelsturm Texte, die sich ohne Scheu in den Kampf gegen soziale Experimente und staatliche Eingriffe stürzen. Der Auftakttrack "Wie es wirklich ist" bietet einen klaren, ehrlichen Blick auf das ewige Dilemma des politischen Idealismus: Wenn Wünsche zu Forderungen werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Was den Libera...äh, moderneren Künstlern als kontrovers erscheint, ist hier die Nötigung der Wirklichkeit, politisch korrekt geformt zu werden.
"Es ist (EP)" steht nicht nur irgendwo im Regal, sondern auf den Schulterblättern einer Jugend, die das historische Gift des Sozialismus erkannt hat und doch am Rande des Wahnsinns durch die Wegnahme der Eigenverantwortung agiert. Die zweite Nummer, "Freiheit, nicht Almosen", wirft ein scharfes, rhythmisches Licht auf die Definitionsprobleme von Freiheit in der modernen Welt. Es ist ein klarer Angriff auf die gedankenlose Verschwendung und legitime Frage, wie viel man eigentlich für den Frieden opfern muss, um keine Freiheit zu verlieren.
Die Frage nach dem musikalischen Glanz des EP ist reine Rhetorik. Stellen Sie sich vor, Riffs, die eher wie der scharfe Klang eines Klingelmännchens als gesichtsloser Hintergrundsound wirken. Die Künstler legen Wert auf Vertrauen in authentische Musik, und wir sehen die Widerspiegelung der Werte, die häufig sehr verdreht sind.
Mit seiner unverwechselbaren Art liefert "Es ist (EP)" einen Soundtrack der Sinne, der die Zuhörer nicht nur unterhält, sondern auch herausfordert, eine klare Haltung einzunehmen. Es geht darum, den Mut zu haben, gegen den Strom zu schwimmen. Ein klares Beispiel hierfür ist der Track "Mehr als Ideologie", der klar die Macht der Pragmatik als die einzige Lösung für durcheinandergeratene politische Systeme heraushebt.
Man kann sich fragen: Wo ist der Ursprung dieser musikalischen Provokation? Die Lieder des EP sind eine Reflexion langjähriger Einflüsse politischer Vorbilder, die gegen Gleichheit um jeden Preis kämpften. Sie machen Platz dafür, dass Gedanken so frei wie ihre Musik sein können, und lehren, dass Wachstum Opfer erfordert.
Jedes Stück dieser EP offenbart ein tiefes Nachdenken über den gegenwärtigen Zustand der Dinge durch die Linse der echten, unverhohlenen Wahrheit. Hier gibt es keine Unstimmigkeiten oder Entschuldigungen, nur brettharte Refrains, die auch als Sprechblasen mitreißender Straßenkunst geworben haben könnten. So ist es die dritte Melodie, welche den Ruf von der einstimmigen Übereinkunft ablegt. Denn notwendig sei nichts für den halben Preis, wenn Selbstaufopferung zu diesem Finale führt.
In diesen gefühlsgeladenen Kompositionen pulsiert die Gegenwart und zielt with Worten eine tiefe Nachhaltigkeit. Man stelle sich vor, junge Menschen, die auf diese Weise debattieren, statt sich ständig auf papierne Versprechen zu verlassen. So entsteht um die „Es ist (EP)“ eine Magnetgemeinschaft, die sich durch Klarheit und Kritikfähigkeit auszeichnet.
Wen das alles noch nicht aus dem Sitz reißt, der kann mit "Es ist noch Zeit" irgendwo im himmlischen Wien einkehren, bevor diese Protagonisten des freien Denkens deutschlandweit nachleben. Man kann kaum anders, als mit Aufbruchsstimmung den klassischen Melodien der Vergangenheit zu huldigen und sich gleichsam in einer neuen Welt willkommen zu fühlen – einer, die nicht von Illusionen, sondern von Taten geprägt ist.
Das "Es ist (EP)" zeigt die unerschütterliche Entschlossenheit seiner Künstler, die herkömmlichen Erzählungen zerstören und eine stärkere, selbständige Zukunft aufbauen wollen. Ganz gleich, ob man ihnen zustimmt oder nicht – eines kann man nicht leugnen: In einer Welt, die manchmal nur aus weißen Rauschen besteht, hebt sich diese EP als stumme Heldentat hervor.