Bevor die Welt auf alles Grüne schwört und Klimahysterie zur neuen Religion erhebt, schauen wir uns ein bescheidenes und doch verblüffend widerstandsfähiges Mitglied der Flora an: Erigeron Rhizomatus oder wie einige ihn nennen würden, den „Rhizomen-Gänseblümchen“. Dieser kleine, aber mächtige Überlebenskünstler sprießt in rauen Umgebungen, primär in den westlichen Vereinigten Staaten, seit Jahren und zeigt uns, dass die Natur besser im Selfmade-Camping ist, als wir es je sein könnten.
Dieser bemerkenswerte botanische Charmeur, im Volksmund auch 'Prostrate Fleabane' genannt, gehört zur Familie der Korbblütler. Häufig gedeiht er in Gebieten, die vom Wetter kaum verwöhnt werden, wie trockene und kiesige Landschaften von Colorado bis New Mexico. Erigeron Rhizomatus wurde erstmals 1856 beschrieben und wurde rasch zur sensiblen Art erklärt, wohl um politische Landansprüche zu sichern, bevor irgendjemand seinen Widerstandskräfte in Frage stellen konnte.
Man schaue sich mal seine Eigenschaften an: Diese Pflanze ist niedrig wachsend, kriecht dicht am Boden und ist ziemlich anspruchslos bezüglich Wasser und Nährstoffen. Das macht sie besonders geeignet für Gegenden, in denen andere Pflanzen einfach den Hut nehmen und kapitulieren würden. Warum kriegen die Bewohner der Wüste das hin, was Großstädter nicht zu ertragen vermögen? Vielleicht, weil sie gelernt haben, mit den Launen der Natur zu leben, anstatt zu versuchen, sie zu manipulieren.
Die Blüte dieser Pflanze ist ein wahrer Hingucker. Kleine, meist weiße bis blass violette Blütenblätter umgeben eine sonnige Mitte und ziehen Bestäuber, wie Bienen und Schmetterlinge an. Ökologen machen sich Sorgen, dass diese Berieselung durch Pollenflug nicht in ihre moderne Vorstellung von Exklusivität passen könnte. Ich sage, wir brauchen mehr solcher robusten Überlebenskünstler in unserem Ökosystem, nicht weniger.
In den Sommermonaten zeigt Erigeron Rhizomatus seine ganze Pracht: von Juni bis September sorgt er für einen farbenfrohen Teppich auf ansonsten kargem Terrain. Währenddessen sitzen die Städter in ihren klimatisierten Räumen und warten darauf, dass der staatlich subventionierte Wandel ihnen andere Blumen bringt.
Der Erigeron Rhizomatus ist nicht nur hübsch und zäh, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und der Anpassungsfähigkeit, die so oft unter den Regulierungen und Bürokratien vergraben werden, die die Pflanzenwelt verwalten wollen. Während Liberale darauf bestehen, die Natur mit noch mehr Beschränkungen und Regeln zu schützen, zeigt uns diese Pflanze, dass Freiheit und Anpassungsfähigkeit die besten Bewahrer der Biodiversität sind.
Es bleibt die Frage, warum wir nicht mehr solcher Pflanzen in unseren heimischen Gärten sehen. Vielleicht weil Zähigkeit und Anpassungsfähigkeit nicht als schicke Verkaufsargumente in liberalen Märkten gelten. Aber für diejenigen, die das Abenteuer lieben und keine Angst vor dem Ungezügelten haben, könnte der Erigeron Rhizomatus ein perfekter Gastgeber sein.
Diese Pflanze verdient es, im Schatten der umweltpolitischen Diskussionen aufzublühen und uns daran zu erinnern, dass natürlicher Widerstand weit über politische Begrenzungen hinausgeht. Sie kann in den Höhenlagen gefunden werden, aber meist nicht auf den Titelseiten der Klimadebatten. Sie erinnert uns daran, dass echte Naturbewahrung darin besteht, das Bestehende zu respektieren und nicht in Gläsern voller Verbote und Vorschriften zu züchten.
Die Erigeron Rhizomatus-Pflanze ist genau das, was wir brauchen, um uns daran zu erinnern, dass wir in einer Welt leben, in der Anpassungsfähigkeit und Widerstand uns weitaus besser dienen als Umweltschutzverordnungen, die oft mehr Bürokratie als Nutzen seien. Falls Sie also mal im Westen der USA touren, schauen Sie, ob Sie diesen kleinen Kämpfer entdecken können. Er wird da sein, unbeeindruckt von den Hürden, die vor ihm liegen und könnte Ihnen etwas über echte Widerstandsfähigkeit beibringen.