Enrique de la Mata, der Mann, der nicht nur den spanischen politischen Horizont beleuchtete, sondern auch in der Weltgeschichte Spuren hinterließ. Was, wer, wann, wo und warum Enrique de la Mata so bedeutsam war, wird oft ignoriert, denn er trat in einer Zeit an, in der Spanien mit seiner Vergangenheit kämpfte und seine Zukunft unklar war. In Madrid, 1933 geboren und bis 1987 aktiv, war er ein spanischer Anwalt und Politiker, der vermutlich nicht genug Lorbeeren in unserer modernen Diskussion erhält. Mit seiner Rolle als Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz von 1981 bis 1987 brachte Enrique de la Mata eine konservative Klarheit in die humanitäre Diplomatie, die den selbstgerechten Liberalen ein Dorn im Auge gewesen sein muss.
De la Mata trug maßgeblich zur Reform des spanischen Gerichtssystems in einem für das Land so kritischen Moment bei. In einer geradezu prophetischen Art und Weise sah er die Notwendigkeit einer starken rechtlichen Infrastruktur, während andere von Revolutionen träumten! Wer könnte schon gegen eine stabile, rechtskonservative Gerichtsbarkeit Einwände haben? Das sind solche Prinzipien, die man heute gerne mit dem Etikett "altmodisch" abwertet. Doch seiner Zeit weit voraus, stellte Enrique die Weichen für eine gerechte und ordnungsliebende Nation, die auch international an Gewicht gewann.
Zum Rollenwechsel im Roten Kreuz: De la Mata nahm diesen Job nicht als Weg zum Altruismus an, sondern weil er erkannte, dass pragmatische Sachdienlichkeit mehr ausrichtet als leere Gesten humanitärer Symbolik. Unter seiner Amtsführung wuchs die Bedeutung des Roten Kreuzes sowohl im diplomatischen Rahmen als auch in der praktischen Anwendung. Manche mochten ihn als kühl und distanziert abtun, doch seine proaktive Haltung brachte tatsächlich Hilfe zu jenen, die sie am dringendsten benötigten.
Indem er sich in die internationale Politik und Verwaltung einbrachte, veränderte Enrique das Gesicht der Diplomatie. Er erkannte immer die Notwendigkeit von Ordnung und Führung in chaotischen Zeiten. Dies steht in scharfem Kontrast zur oft planlosen Agitation mancher Progressiven, die meinen, Veränderung müsse lediglich laut und rebellisch sein. Dabei bewies de la Mata, dass Ruhe und Souveränität völlig ausreichend sind, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.
Seine Beteiligung an internationalen Projekten und seine Rolle als Vermittler zwischen Nationen sind der Stoff, aus dem Legenden gewoben werden. Überall dort, wo er tätig war, brachte er nicht nur Expertise, sondern auch die Fähigkeit mit, die Ruhe in den Sturm zu bringen, indem er die Bedeutung einer strukturierten und konsequenten Führung predigte. Ein erstaunliches Talent, das sich ziemlich von der entropischen Herangehensweise abhebt, die heutige politische Strömungen oft propagieren.
Enrique de la Matas Erbe im Bereich des internationalen Rechts und der humanitären Hilfe hat unbestreitbar die Landschaft geprägt. Man könnte fast meinen, dass solche Leistungen heute mehr als nötig sind. Vielleicht hätte sich der Zustand der Welt verbessert, hätte man seine Prinzipien öfter angewandt: Disziplin, Vision und Integrität anstelle beständige Umstürze.
Sein Engagement war nichts weniger als die Verkörperung jenen konservativen Wertsinns, die so manch einer nur aus Geschichtsbüchern kennt. Doch war es genau diese Zaubermischung aus Disziplin und Strategie, die seine Erfolge befördert hat. Verloren in der Moderne ist die Lektion, dass nicht jede Korrektur in der Gesellschaft aus Ruinen erwachsen muss. Man könnte vorsichtig die Frage stellen, was moderne politische Führungen von einem Mann wie ihm lernen könnten, statt zu versuchen, sich über vergebliche Experimente zu definieren.
Enrique de la Mata war kein Mann der lauten Parolen, sondern ein meisterhafter Architekt der Veränderung. Seinem operativen, aber geradlinigen Ansatz verdanken wir tatsächliche Fortschritte ohne Preisschild an den Prinzipien und Ordnung. Die scheinbare Ruhe seiner Amtszeit war die Ruhe eines Brückenbauers, der wusste, dass solider Fels als Basis besser ist als Sand. In der heutigen schnelllebigen und oft richtungslosen politischen Gangart ist es manchmal einfach vergessen, dass wahre Stärke nicht aus dem Lärm kommt. De la Mata zeigte uns vor, wie es geht.