Glaubensbekenntnis: Einfach und Unbequem für die Woke-Welt

Glaubensbekenntnis: Einfach und Unbequem für die Woke-Welt

Man möchte fast meinen, im Jahr 2023 sei es eine Heldentat, offen über das 'Einfache Glaubensbekenntnis' zu sprechen. Dieses Credo hat seinen Ursprung in den frühen Tagen der Kirche und zieht sich durch die Jahrhunderte bis heute.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Man möchte fast meinen, im Jahr 2023 sei es eine Heldentat, offen über das "Einfache Glaubensbekenntnis" zu sprechen. Dieses Credo hat seinen Ursprung in den frühen Tagen der Kirche und zieht sich durch die Jahrhunderte bis heute. Dennoch begegnet es in unserer modernen, angeblich aufgeklärten Welt, dort wo Fakten oft die dicken Bretter bohren, ungeahntem Unwillen. Was genau ist dieses einfache Bekenntnis, fragte man vielleicht? Ursprünglich ist es das sogenannte Apostolische Glaubensbekenntnis, das in der westlichen Christenheit seit dem 4. Jahrhundert weit verbreitet ist. Die Unerträglichkeit dieser simplen Worte beginnt da, wo die einfache Wahrheit nicht mehr in das enge Korsett des moralischen Relativismus unserer Zeit passt.

Wer braucht schon die ohnehin schwankenden Grundsätze der politischen Korrektheit, wenn man mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis eine Basis bekommt, die so stabil steht wie ein Berg? "Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde..." Ja, das schlichte und doch mächtige Bekenntnis beginnt entschlossen und spricht die simpelsten Wahrheiten aus. Und doch ist es erstaunlich, dass genau diese Worte für so viele Zeitgenossen, die im modernen Westen leben, so kontrovers sind.

Wann und wo ist das simpelste Credo, von dem die Kirche seit Jahrtausenden bezeugt, zu einer Stolperfalle geworden? Wir sprechen hier von der Zeit, in der alles außer der Natürlichkeit angezweifelt werden musste. In den westlichen Gesellschaften wird alles auf den Prüfstein gestellt. Die Wände, die früher noch fest und stabil waren, wurden eingeebnet. Die Moderne glaubt an alles und nichts. Und das "Einfache Glaubensbekenntnis"? Vollkommen aus der Mode, denn Nachhaltigkeit und Vielfalt sind die neuen Götzen.

Die moralische Krise, in der wir uns befinden, fragt nach Engagement. Warum also, könnte man sagen, verlieren wir uns in essenziellen Diskussionen über das "Einfache Glaubensbekenntnis"? Schlicht und einfach, es erinnert uns daran, dass nicht alles diskutiert werden muss. Nicht alles muss angepasst werden. Es lehrt uns, dass es inmitten all der Komplexität des Lebens sinnvoll ist, an den Kern des Glaubens zu erinnern. Der Mensch ist in seiner Suche nach Sinn in der Welt nie fündig geworden, indem er die ewigen Wahrheiten verwässert hat.

Warum sollte man also einen Rückzieher machen, wenn das schlichteste Bekenntnis so viel Macht und Beständigkeit bietet? Wenn wir über ewige Werte und Traditionen sprechen, stellen sich einige Gleichheitsfanatiker sofort auf die Barrikaden. Doch genau das ist es, was das Glaubensbekenntnis bietet: eine aufrichtige und unveränderliche Anbindung an unvergängliche Wahrheit. Da ist nichts zu debattieren, kein ständiger Verhandlungsprozess – einfach eine klare, schlichte Wahrheit. Die unerschütterlich ist.

Das spricht besonders die heutigen Ruhelosen an, die, in ihrem Eifer für Toleranz und Integration, vergessen haben, dass der Mensch ohne innere Werte verloren ist. Das "Einfache Glaubensbekenntnis" beleuchtet den Weg und hält einen Kompass dafür bereit, was wesentlich ist. Die wache Welt, die sich auf die Suche nach immer neuen Bedeutungen begibt, findet in den simplen doch faktischen Aussagen des "Einfachen Glaubensbekenntnisses" keine Erlösung.

Die Zeichen unserer Zeit zeigen, dass das Bedürfnis nach einer klaren Richtung und Stabilität größer denn je ist. Während die westliche Welt, in all ihrer liberalen Pracht, von einer Krise zur nächsten taumelt, wäre ein Schritt zurück zu den Wurzeln und zum Apostolischen Glaubensbekenntnis kein verlorener Aufwand. Die Botschaft lautet: Entweder verstehen wir den Wert von Beständigkeit und Wahrheit oder wir riskieren, uns in der Flut der Beliebigkeit zu verlieren.

Es ist die Einfachheit dieser Worte, die uns überflüssige Komplexität erspart. Das Glaubensbekenntnis erinnert uns daran, dass wir die Lösungen nicht immer neu erfinden müssen. Alte Wahrheiten tragen die modernsten Fragen mühelos. Finden Sie also, dass ein einfaches Glaubensbekenntnis das ist, was der kriselnde Westen braucht? Oder gefallen Ihnen die endlosen Gesänge der Moderne, die umso lauter werden, je weniger sie sagen?