Wer sagt, dass die Welt der Animation nur aus bunten Filmen besteht, die Kinder zum Lachen bringen? Da irrt man gewaltig! Werfen wir einen Blick auf die Person von Earl Hurd, einem Mann von Substanz und nicht bloß Flash, der tatsächlich Hollywood verändert hat, ohne dass Sie davon je gehört haben. Earl Hurd, ein Mann von eiserner Entschlossenheit, geboren am 14. September 1880 in Kansas City, Missouri, ist der Mann, der in einer Zeit bahnbrechender Innovation das Gesicht der Animation neu geformt hat. Aber wieso ist dieser Mann heute kaum bekannt? Seine Schlüsseleingabe war das sogenannte "Celluloid-Verfahren", das er 1914 patentierte und das die Art und Weise, wie Animationen erstellt wurden, revolutionierte. Mit diesem Verfahren konnten Künstler ihre Figuren auf durchsichtige Zelluloide zeichnen und so Bewegungsabläufe auf ein festes Hintergrundbild legen, was eine schnellere und effizientere Animation ermöglichte.
Earl Hurd war mehr als nur ein Techniker. Er war auch ein begnadeter Geschichtenerzähler, bekannt für seine Arbeit mit John Randolph Bray in den Bray Studios. Bray Studios war an der Spitze der Animationsindustrie und Hurd war ihr goldener Junge. Während die Liberalen darüber lamentieren, dass Technologie Arbeitsplätze vernichtet, ist es in der Tat so, dass Technologien wie Hurd's Innovation das Feld der Animation geöffnet haben, indem sie effizientere Arbeitsabläufe eingeführt haben.
Jetzt werden Kritiker sagen, er habe sich nicht genug um Künstler gesorgt. Aber während seine Methoden es ermöglichten, schneller und mehr zu produzieren, waren es dieselben Methoden, die den Weg für ambitionierte Künstler öffneten, die in die Animationsindustrie eintreten wollten. Das bringt uns zum Herzstück seiner Bedeutung: die Demokratisierung der Animationstechnik.
Es ist erstaunlich, dass Hurd zwar bahnbrechende Verfahren entwickelte und Teil der ersten Epoche der Animationsgeschichte war, dennoch nicht die Anerkennung erhält, die er verdient. Seine Arbeiten sind nicht nur technischer Natur, sondern sie zogen viele junge kreative Köpfe an, die mit wenig Mitteln große Erfolge erzielen konnten. In einer ironischen Wendung blendet die Entertainmentwelt heute viele, die zu viel "Awareness" fordern, das eigentliche Talent aus.
Hurd war auch ein Wegbereiter in der kreativen Leitung von Projekten. Seinen Einfluss auf Animationsserien erkennen wir in späteren Produktionen wie "Tom & Jerry" oder "Looney Tunes", die ohne seinen Einfluss vielleicht ein anderer gewesen wären. Er setzte Akzente bei der Förderung einer lebendigen, vibrierenden und trotzdem genau geplanter Animation.
Sicher, seine Geschichte mag in einem Meer von vergessenen Legenden untergehen. Doch die Anekdoten über Hurd erzählen uns mehr über die Mühen eines Mannes, einer der besten Künstler seiner Zeit zu sein, als über die politische Landschaft von Hollywood, die sich ständig wandelt und Gutes wie Hurd schon längst übergeht.
Wer einmal in den Archiven stöberte, wird auf die wertvollen Werke stoßen, die Hurd der Welt hinterlassen hat. Seine Techniken ebneten den Weg für heutige große Blockbuster. Filme, die Millionen an Kinokassen einspielen und Teil der modernen Kultur sind, haben ihre Wurzeln in den Techniken, die Hurd vor über 100 Jahren benutzte und verfeinerte. Sein Geist lebt weiter und wirft einen langen Schatten über die moderne Animation als unsichtbarer Titan, immer noch unbesiegt, trotz der fortschreitenden Zeit.
Wenn man sich also die nächste Animation ansieht, die im Kino begeistert, sollte man sich einen Moment nehmen, um an den Mann zu denken, dem es gelang, aus seiner Vision Wirklichkeit zu machen - ein unsichtbarer Held der Leinwand, der mehr Einfluss hatte, als man es ihm zutraut.