Dustin Milligan: Der Schauspieler, den Liberale nur schwer schlucken können

Dustin Milligan: Der Schauspieler, den Liberale nur schwer schlucken können

Dustin Milligan ist der kanadische Schauspieler, der Hollywood durch seine authentische und unkonventionelle Art aufmischt. Bekannter für seine Rolle in *Schitt's Creek*, hat er sich über die Jahre eine erfrischend ehrliche Karriere aufgebaut.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Wenn es jemals einen Sundance-Filmfestival-erprobten Schauspieler gab, der die Metropole Hollywood ebenso gut in die Schranken weisen kann wie ein Rodeoclown einen wilden Bullen, dann ist es Dustin Milligan. Geboren am 28. Juli 1985 in Yellowknife, irgendwo im verschneiten Kanada, trat er mitten ins bunte Treiben von Los Angeles und machte sich sofort einen Namen. Milligan, den viele aus der Serie Schitt's Creek kennen, ist mehr als nur ein weiterer hübscher Kopf in der langen Reihe von Hollywood-Darstellern. Ein wahrer Künstler, der sowohl auf der Leinwand als auch im echten Leben seine Meinung deutlich sagt.

Niemand mag es, wenn Schauspieler ihre politische Meinung wie einen weiteren teuren Mantel zur Schau stellen. Und dennoch, Milligan ist nicht einer dieser Hollywood-Stars, die nur dann ihre Stimme erheben, wenn die Kameras laufen und die Blitzlichter blitzen. Er spricht auch ohne Prominenz leidenschaftlich über Themen, die ihm wichtig sind, und das oft mit einem charmanten Twist. Sicherlich kein leichter Snack für den liberalen Mainstream.

Seine Karriere begann mit einer Rolle in der TV-Serie 90210, die sich um das treue Publikum der 90er Jahre rankte. Sein Charakter Ethan Ward war einer dieser jüngeren, coolen Typen, die in jede Highschool-Serie gehörten. Milligan schaffte es, diesen Stereotypen mit seiner besonderen Art zu würzen, sodass die Fans mehr als angetan waren und seine Karriere einen soliden Start hinlegte.

Doch der Punkt an dem viele Dustin Milligan so wirklich kennenlernten, war seine Rolle als "Ted Mullens" in der gefeierten Show Schitt's Creek. Wenn man sagt, dass dieser Part etwas zahlenmäßig weniger bedeutete, dann nur für all jene, die glauben, das Leben bestehe lediglich aus Aktion und Glamour. Seine Rolle als Ted galt als echter Crowdpleaser, und das lag nicht nur an seinen attraktiven äußerlichen Attributen. Ted zeigte Gefühle, Verwundbarkeit und hatte eine ehrliche, anziehende Persönlichkeit – Dinge, die man in der heutigen Zeit immer seltener sieht. Milligan spielte das nicht, er verkörperte es!

Warum lieben Menschen wie wir Dustin Milligan? Außerhalb der Blase von Hollywood und den ewig gleichbleibenden Statements, stellt er oftmals unbequemere Fragen. Er spricht in sozialen Medien über echte Probleme und macht dabei keinen Hehl aus seiner Meinung, auch wenn andere vielleicht anderer Meinung sind. Er zeigt eine wahre Menschlichkeit, die offenkundig nicht jeder Star dieser modernen Welt an den Tag legen kann.

Mit den Filmen Extract und Love at the Christmas Table zeigte Dustin, dass er sich nicht nur in Comedy-Genres wohlfühlt. Seine Performances sind lebendig und unbestreitbar charmant, so viel, dass man nicht anders kann, als darüber zu schmunzeln, wie Hollywood einem Mann mit Kopf auf den Schultern und Herz im rechten Fleck hin und wieder die kalte Schulter zeigt.

Dustin Milligan ist ein interessanter Kontrapunkt zu all den Stimmen, die uns von den Bildschirmen in den traditionellen Erzählungen erfreuen oder auch nicht. Vielleicht ist es dieser erfrischende Mangel an politischer Korrektheit, der dieses geliebte Kein-Schlipsträger-Boy-Wonder ausmacht. Ein Schauspieler, der keine Angst davor hat, um Anerkennung zu kämpfen und dabei echte Darstellungen menschlicher Emotionen zu liefern.

Respekt an Milligan, der weitab der üblichen Stereotypen seine Nische gefunden hat. Menschen sehnen sich danach, Einfachheit und Ehrlichkeit anstelle von extravagantem Glanz und gleitenden Oberflächlichkeiten zu erleben. Unsere wettbewerbsbetonten Medienunternehmen tun gut daran, Dustin als Vorbild zu nehmen. Was am Ende des Tages bleibt: Dustin Milligan, ein Name, den man nicht mehr vergessen wird. Nicht weil er den neuesten Hollywood-Streifen anführt, sondern weil er sich nicht scheut, authentisch er selbst zu sein.