Bereit für eine unpopuläre Meinung? Warum reden wir nicht einmal über „die Verschmutzer“? Diese allen als Feindbild der Umweltbewegung geltenden Unternehmen und Industrien, die angeblich Welt und Klima ruinieren. Ob es die Ölindustrie, die Chemieproduzenten oder gar der berühmte Autohersteller ist, sie werden oft als die Sündenböcke dargestellt. Doch was wäre, wenn wir mal für einen Moment den Spieß umdrehen? Wann haben wir jemals in Betracht gezogen, dass diese angeblichen Übeltäter tatsächlich die wahren Motoren unserer modernen Lebensweise sind? Dank ihrer unaufhörlichen Innovationen, die trotz der unerbittlichen Einmischung politischer Regulierungen voranschreiten, ermöglichen uns „Die Verschmutzer“, in einer Gesellschaft zu leben, die Wachstum, Fortschritt und Freiheit fördert.
Wer sind sie? Nun, während du in deinem beheizten Wohnzimmer sitzt und auf deinem Smartphone die neuesten Klimanachrichten liest, danke einem Unternehmen, das fossile Brennstoffe aus der Erde pumpt. Ohne sie wäre es schwer, den Luxus unserer Heizung, unseres Verkehrs und ja, auch unserer Technologie zu genießen. Sie dominieren seit Mitte des 20. Jahrhunderts die Weltbühne und verschaffen uns Bequemlichkeiten, von denen unsere Vorfahren nur träumen konnten.
Das Problem mit dieser Art von Diskussion ist, dass wir selten die immense Rolle würdigen, die diese Industrien bei der Förderung des Wohlstands und der Freiheit gespielt haben. Die Weltwirtschaft hängt von den erschwinglichen Rohstoffen ab, die „Die Verschmutzer“ liefern. Vor allem in den USA erleben wir Jobwachstum und wirtschaftlichen Aufschwung. Ihr Beitrag zur Schaffung von Millionen Arbeitsplätzen weltweit wird oft ignoriert. Warum? Weil es den Komfort stört, dass der Boom der erneuerbaren Energien das einzige Patentrezept für alle unsere Probleme sein soll.
Was ist mit den Solaranlagen, den Windparks und den unzähligen biologisch abbaubaren Produkten, die anscheinend unsere Welt retten sollen? Nun, ohne die Infrastruktur und die ständige Unterstützung durch herkömmliche Energien wären diese erneuerbaren Energien kaum praktikabel. Ironischerweise sind es „Die Verschmutzer“, die oft in diese neuen Technologien investieren und sie vorantreiben. Und das meist völlig ohne den Applaus, den sie dafür verdient hätten.
Was den Umweltaktivismus angeht, so wird dieser oft von ideologischen Vorurteilen getrieben, während die eigentliche Grundlage der westlichen Zivilisation ignoriert wird: Industrialisierung und Kapitalismus, angeheizt von denselben Energiequellen, die angeblich die Feinde sein sollen. Es ist witzig, wenn man sieht, wie diese Aktivisten, die gegen die Autoindustrie kämpfen, selbst nicht ohne das innere Lächeln der Ironie in den letzten Modellen der SUVs herumfahren.
Man könnte fragen, warum es eine Doppelmoral gibt. Warum werden „Die Verschmutzer“ dämonisiert und gleichzeitig unaufhörlich angezapft? Die Wahrheit ist einfach: Trotz aller Schreie und Empörung gibt es keine wirkliche Alternative, die auch nur annähernd die Effizienz und Zuverlässigkeit gewährt, die diese Industrien bieten. Jeder ernsthafte Versuch, unabhängig von „der Verschmutzungsindustrie“ zu werden, endete in größeren Kofpschmerzen und führte zurück in ihre sicheren Arme.
Die großen Städte und dicht besiedelten Gebiete sind Paradebeispiele für den „unbeliebten Segen“, den die Schwerindustrie und „Die Verschmutzer“ mit sich bringen. Von der Straßeninfrastruktur bis zu den gigantischen Gebäuden, in denen viele von uns arbeiten, ist alles ein Resultat dieser unermüdlichen Anstrengungen, die nur allzu oft übersehen werden.
Warum nicht mal jenen danken, die die Grundlagen für den modernen Komfort geschaffen haben? Die Wahrheit ist, dass Weltwirtschaft, Wohlstand und Fortschritt auf den Schultern derselben Giganten stehen, die so gerne besprochen werden. Also, beim nächsten Mal, wenn du dich über die Preise an der Tankstelle oder die Emissionen mokierst, erinnere dich daran, dass dieselbe Branche die Fahrt zum Arbeitsplatz möglich macht, sie deine nächste Urlaubsreise oder auch den warmen Kaffee auf deinem Tisch überhaupt erst ermöglicht hat.
Statt uns auf die perfiden Sündenböcke zu konzentrieren, die uns die neuesten „skandalösen“ Schlagzeilen liefern, wäre es klüger, zu erkennen, dass die Verschmutzer im Kleinen wie im Großen unsere Lebensqualität in einer Weise fördern, die zu oft im Schatten der Fehlinformationen verloren geht.