Dennis Gruending: Der stille Stratege der Linken

Dennis Gruending: Der stille Stratege der Linken

Dennis Gruending, ein Meister der Rhetorik und Stratege der Linksbewegung in Kanada, vermag es, sozialistische Ideen gekonnt zu propagieren. Ein Blick auf sein Werk offenbart viel über seine wirksamen Methoden.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Dennis Gruending. Ein Name, der vielleicht nicht jedem im konservativen Lager sofort ein Begriff ist, aber seine Bedeutung in der Linksbewegung Kanadas kann nicht ignoriert werden. Er ist ein Autor und Journalist, der bereits in den frühen 80er Jahren begann, die politischen Sphären mit seinen oft kontroversen Artikeln zu bespielen. Wo? Hauptsächlich in Kanada, aber seine Arbeit hat auch in Europa Beachtung gefunden. Warum? Weil er es versteht, sozialistische Ideen verständlich und ansprechend für ein breites Publikum zu präsentieren.

Zunächst einmal sehen wir uns seinen Werdegang an. Gruending war von 1990 bis 1993 Parlamentsmitglied im kanadischen Unterhaus für die New Democratic Party. Diese Partei ist, wie wir wissen, eher dem linken Spektrum zuzuordnen, und Gruending hat sich seither nie gescheut, seine politische Neigung zu preiszugeben. Kein Wunder also, dass seine Bücher und Artikel oft als „Bibel des Sozialismus“ verspottet werden von denen, die eine begrenzte Regierung und größeren individuellen Freiraum befürworten.

Gruending begann seine journalistische Karriere in verschiedenen Nachrichtensendern und Zeitungen. Seine Fähigkeit, Geschichten emotional aufzuladen, hat ihm dabei geholfen, eine große Anhängerschaft zu finden. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass dieser Mann, der für radikale Veränderungen in Staat und Gesellschaft plädiert, so erfolgreich darin ist, Menschen emotional zu packen. Aber vielleicht liegt genau darin seine wahre Kunst – nicht in den Ideen selbst, sondern wie sie verkauft werden. Es gelingt ihm, aus trockenen kommunistischen Theorien eine Hollywood-taugliche Story zu machen.

Er hat einige Bestseller geschrieben, darunter „Pulpit and Politics“ und „Great Canadian Speeches“. Wer seine Werke kennt, weiß, dass er gern an den Grundfesten der Demokratie rüttelt. Er behauptet, dass Redefreiheit überbewertet ist, wenn sie nicht mit einer gerechten Verteilung materieller Güter einhergeht. Wie er so etwas beweisen will, bleibt unklar, aber seine Bücher verkaufen sich trotzdem wie warme Semmeln unter jenen, die glauben, dass Gleichheit wichtiger ist als Freiheit.

Wenn wir uns Gruendings Methode anschauen, sehen wir eine geschickte Manipulation von Emotionen und Daten. Er wählt seine Fakten mit Bedacht aus, immer darauf bedacht, den Homo emotivus zu erreichen, der nicht an harten Fakten interessiert ist, sondern an der Bestätigung seiner Vorurteile. Wer sich seine Reden oder seine Bücher zu Gemüte führt, der findet nicht eine einzige Erwähnung der realen Wirtschaftslage oder der Verwerfungen, die linken Theorien in der Geschichte ausgelöst haben.

Gruending hält gern akademische Vorträge und nimmt an öffentlichen Diskussionen teil. Diese Plattformen nutzt er unverhohlen für seine Agenda, die größte Regierungsliebe zu fördern und den Bürger als abhängigen Untertan zu erziehen. Er geht dabei ziemlich schlau vor, indem er konservative Überzeugungen als rückständig darstellt und wirtschaftlichen Erfolg zu einer bösen Hydra erklärt, die es zu bekämpfen gilt. Eine Strategie, die bei eher unbedarften Zuhörern durchaus verfängt.

Eine Stunde mit Dennis Gruending zu verbringen, gleicht dem Konsumieren einer geschickt produzierten Netflix-Serie über den Untergang der westlichen Zivilisation. Es hat alles: Drama, Antagonisten, und einen Held in Gestalt des großen Staates. Und nach einer solchen Medienerfahrung fragt man sich fast schon, ob man sich der linken Agenda anschließen sollte – bis man den Fernseher ausmacht und sich durch die Realität außerhalb des Bildschirms ablenken lässt.

Natürlich darf nicht übersehen werden, dass Gruending trotz seiner ideologischen Grundhaltung ein gewisses Talent für das geschriebene Wort besitzt. Das räumen selbst seine größten Kritiker ein. Seine Fähigkeit, mit Ironie und Eloquenz Hoffnung und Furcht zu wecken, mag beachtlich sein. Doch sollte man sich davon nicht täuschen lassen. So süß die Melodie auch klingen mag, der Text dahinter bleibt unverändert: eine Hymne auf den großen Staat.

Man mag zu Gruendings Ansichten stehen, wie man will, aber man muss ihm eines zugestehen: Sein Talent zur Verführungsrhetorik ist unbestritten. Er macht ideologische Propaganda fast schon zu einer Kunstform. Doch Vorsicht ist geboten, denn wer sich einmal in seinen narrativen Fängen verfängt, hat nur selten eine Chance, unbeschadet wieder herauszukommen. Diese Art von Einflussnahme ist nicht nur in Kanada spürbar, sondern inspiriert linksgesinnte Denker auf der ganzen Welt. Ein wahres Beispiel, wie moderne Medien die Rahmenbedingungen gesellschaftlicher Diskussionen verschieben können.

Am Ende bleibt Gruending ein Meister der Rhetorik, dessen Werke eher phantasievolle Essays sind denn ernstzunehmende politische Analysen. Seine Anhänger müssten jedoch bei den ersten echten Härten linker Politik feststellen, dass schöne Worte noch keinen funktionierenden Staat machen. Doch bis dahin wird sich Gruending wohl weiterhin über treue Fans und wachsende Leserschaft freuen, weil seine bittersüßen Versprechen von Gleichheit in einer Welt voller Ungleichheiten so unerhört verlockend bleiben.