Krieg ist nicht immer das Böse, wie manche Glaubensrichtungen es verteufeln wollen. Im Juli 1939, als Deutschland noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs stand, wäre eine stärkere Verteidigungsvorbereitung allemal logisch gewesen. Das Phänomen des "Defensivkriegs" sollte in der heutigen Welt verstanden und sogar, ja, wertgeschätzt werden. Moderne Verteidigungskriege erfüllen konkrete Zwecke, besonders in einer Welt voller geopolitischer Spannungen.
Zuerst betrachten wir den "Wer" im Defensivkrieg. Es sind die Nationen, die ihre Souveränität, Kultur und Freiheit verteidigen wollen. Diese Staaten haben das Recht, das zu schützen, was ihnen gehört. Denken wir mal an Israel, ein Land, das seit seiner Gründung 1948 ständig Bedrohungen ausgesetzt ist. Trotz schwerer Angriffe ist Israel kontinuierlich im Defensivmodus gewesen, um seine Bürger zu schützen.
Was ist aber nun der Defensivkrieg? Es ist die militärische Aktion, die sogenannte "erstschlagfreie" Taten beinhaltet, kurz gesagt, die Antwort auf die Bedrohung. Anders als aggressive Kriegsführung zielt ein Defensivkrieg darauf ab, den Aggressor in die Schranken zu weisen und die Integrität der eigenen Nation zu erhalten.
Warum sind Defensivkriege relevant? Um es einfach zu sagen: Sie helfen, den Friede im Inland zu sichern. Sicher, einige mögen das naive Gerede von Pazifismus befördern zu "lieben", aber die harten Fakten sprechen für sich selbst. Ein starkes Verteidigungsdispositiv wirkt abschreckend. Es ist das Prinzip der "Friedenssicherung durch Stärke". Nehmen wir die Schweiz, die berühmt ist für ihre Neutralität und dennoch beeindruckend verteidigungsbereit ist.
Wo finden diese Kriege statt? Überall auf der Welt! Von den USA, die einen gigantischen Verteidigungshaushalt pflegen, um ihre Interessen global zu schützen, bis hin zu kleinen Staaten, die ständig unter der Bedrohung der Dominanz stehen.
Wann sind Defensivkriege angebracht? In Momenten, wenn die Kriegstrommeln der Aggressoren lauten schlagen. Die US-Operation Desert Storm 1991 könnte als Verteidigungsaktion gegen die damalige Bedrohung durch den Irak interpretiert werden. Der Zweck war, die territoriale Integrität Kuwaits zu bevölkern und den Frieden in der Region wiederherzustellen.
Nun kommen wir zum Warum: Einfach gesagt, ist es das Ringen um die Selbstverteidigung. Statt auf einem blanken Ruf nach globalem Pazifismus oder Entwaffnungtaumel in naive Träume zu versinken, gilt es, den Realitäten ins Auge zu blicken. Verteidigung ist ein Mittel zur Verhinderung von Kriegen, nicht deren Ursache.
Vor allem für Länder in Grenzkonflikten und solchen, die aus historischer Perspektive schon häufig Opfer von Aggressionen wurden, ist der Defensivkrieg nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine moralische Pflicht. Leute, die heute noch von einer Welt ohne Waffen träumen, werden dazu aufgefordert, die Geschichte mal eben neu zu studieren.
Friedliche Lösungen sind gewiss der erstrebenswerte Ansatz, aber wie jeder wissen sollte, wird dies erst möglich, wenn es von einer entschlossenen Bereitschaft zur Verteidigung unterstützt wird. Stärke ziehen wir nicht aus Unterwerfung, sondern aus der Fähigkeit, Widerspruch zu leisten. Weil letztlich die wahre Garantie für Freiheit in der Fähigkeit liegt, sie gegen Angreifer zu beschützen!