Kunst im Dienst der Ideologie: Die DC-Kommission für Kunst und Geisteswissenschaften

Kunst im Dienst der Ideologie: Die DC-Kommission für Kunst und Geisteswissenschaften

Die DC-Kommission für Kunst und Geisteswissenschaften, seit 1968 tätig und staatlich finanziert, ist eine Macht im Bereich der Kunstförderung in Washington, D.C., deren Projekte und politische Neigungen kontrovers sind.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Wer hätte gedacht, dass die DC-Kommission für Kunst und Geisteswissenschaften nicht nur ein Ort für kreative Entfaltung, sondern auch eine politische Spielwiese ist? Diese Kommission unterstützt Künstler seit ihrer Gründung 1968 in Washington, D.C. und überwacht Kunstprojekte von bildender Kunst bis hin zu Geisteswissenschaften. Doch je tiefer man gräbt, desto mehr enthüllt sich ihre Rolle als Handlanger einer bestimmten politischen Agenda.

Beginnen wir mit dem kleinen Fakt, dass diese Kommission aus Steuergeldern finanziert wird. Warum sollte der hart arbeitende Bürger des Landes sein Einkommen in künstlerische Projekte stecken, die den Irrlichtern einer bestimmten politischen Fraktion gefallen? Damit nicht genug, es gibt noch einiges mehr unter der bunten Oberfläche dieser Organisation.

Erstens, die Personalentscheidungen innerhalb der Kommission scheinen meistens wenig mit künstlerischem Talent und mehr mit politischer Geneigtheit zu tun zu haben. Künstler, die mit den korrekt progressiven Mantras helle Aufkleber verteilen, finden offene Arme – andere hingegen, die es wagen, traditionell zu denken, bleiben außen vor. Ein Schelm, der dabei Böses denkt.

Zweitens, bei näherer Betrachtung der Art von Kunstprojekten, die bevorzugt gefördert werden, zeigt sich ein klarer Trend: Eine Agenda, die gerne den klassischen Kanon in den Schatten stellt, um Neuinterpretationen von Identität, Rasse, Geschlecht und anderen Themen in den Vordergrund zu rücken. War der Fokus einst auf meisterhafte Kunst und erhabene geisteswissenschaftliche Werke gerichtet, so wird er heute oft von den Wellen der Modeerscheinungen weggespült.

Drittens, die Kommission für Kunst und Geisteswissenschaften scheint eine fragwürdige Vorliebe für Projekte zu haben, die einseitig politische Sichtweisen aufzeigen, anstatt eine echte Vielfalt der Gedanken zu fördern. Während sich Bücherregale mit Literatur füllen, die dem Mainstream entspricht, stehen alternative Werke meist unberührt und ungelesen im Schatten. Könnte es sein, dass der ganze kunterbunte Strauß an Fördergeldern dazu da ist, eine monotone Hymne zu spielen?

Viertens, was ist mit dem sogenannten öffentlichen Nutzen, den die Kommission erzielen soll? Von Förderung kann oft keine Rede sein, wenn die Bürger der Stadt von prunkvollen, aber obskuren Kunstwerken inmitten öffentlicher Plätze irritiert werden. Statt Kunst für alle zugänglich zu machen, schaffen sie manchmal nur Verwirrung und Desinteresse.

Fünftens, die Kommission liebt es, Symposien zu veranstalten. Doch bei diesen Veranstaltungen treffen wir häufig auf die immer selben Gesichter, die aus dem Elfenbeinturm kommen, während die Stimme des einfachen Bürgers selten vernommen wird. Ein kurzes Gespräch, und man fühlt sich in einer monotonen Echokammer, in der Selbstbestätigung an erster Stelle steht.

Sechstens, die Bewertung und Auswahlverfahren für die finanzielle Unterstützung durch die Kommission sind nicht nur undurchsichtig, sondern wirken auch selektiv. Gelegentlich fragt man sich, ob man als Künstler Teil eines exklusiven Clubs sein muss, um die Türen der Kommission öffnen zu können. Diese Intransparenz schließt viele Talente aus, die vielleicht nicht die richtigen Beziehungen im Washingtoner Establishment haben.

Siebtens, eine vielleicht überraschende Tatsache über die Kommission ist ihr Einfluss über D.C. hinaus. Ihre Entscheidungen und Förderkriterien setzen oft Standards, denen auch andere Städte im Lande folgen. Eine Art stillschweigende Hegemonie der modernen Kunst, die sich von der Hauptstadt aus in die Weiten ergießt.

Achtens, es ist bemerkenswert, dass es trotz der öffentlichen Finanzierung dieser Institution kaum staatliche Aufsicht gibt. Die Kommission agiert fast wie ein Freistaat der Künste, weitgehend selbstverwaltet, mit einem großen Sack voller Schätze.

Neuntens, es lohnt sich auch, einen Blick auf den aufwendigen - und oft erstaunlich bürokratischen - Bewerbungsprozess für Künstler zu werfen. Die Hürden, die überwunden werden müssen, bevor Künstler überhaupt ein Gehör finden, sind manchmal in der Tat abschreckender als jene kreativen Ideen, die sie zu übermitteln vermögen.

Zehntens, bei all dem Gerede um das Fördern von Vielfalt und Inklusion wäre es nicht übertrieben zu hinterfragen, wie sehr Vielfalt tatsächlich gefördert werden kann, wenn alles durch die gleiche ideologische Filterung läuft. Ist es wirklich Vielfalt oder nur ein Monolog im Kostüm der Progressivität?

Die DC-Kommission für Kunst und Geisteswissenschaften ist zweifellos ein Machtsymbol in der Hauptstadt. Doch beim Blick hinter die Kulissen ist deutlich, dass es wenig Kunst braucht, um eine politische Bühne und viel Schein zu errichten.