Warum Davis Hanson Waite ein Held ist – und Liberale das nicht verstehen

Warum Davis Hanson Waite ein Held ist – und Liberale das nicht verstehen

Warum ist Davis Hanson Waite einer der wenigen Politiker, der seine Überzeugungen über alles stellte? Sein Vermächtnis in Colorado zeigt, wie Politik mit Rückgrat aussieht.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Manchmal blickt man in die Geschichte zurück und fragt sich: Wie konnte jemand so einfach, so offensichtlich großartig sein, und dennoch von einigen so verkannt werden? Davis Hanson Waite ist ein solches Beispiel – ein Gouverneur von Colorado, der im Jahr 1893 die politische Bühne betrat und mit seinem unerschütterlichen Prinzipienbewusstsein so einige Staubwolken aufwirbelte. Ein Mann, der forderte, dass Korruption nicht nur aufgedeckt, sondern auch ein für alle Mal beendet werden sollte. Für die Amerikaner zu seiner Zeit war er ein Symbol des Mutes. Für manche heutige Schlafmützen, die sich gerne progressiv nennen, bleibt er ein Rätsel.

Davis Hanson Waite wurde am 9. April 1825 in Jamestown, New York, geboren. Waite war kein gewöhnlicher Politiker; er war ein Mann der klaren Ideale. Er hielt nichts von halben Sachen und noch weniger von irgendwelchem politischem Geschachere. In Wyoming Territory startete er als Anwalt, bevor er nach Colorado zog, wo seine politische Karriere ihren Höhepunkt erreichte. Hier forderte er das politische Armageddon, das die Eliten des Establishments erzittern ließ. Waite war 1893 mit einer klaren Mission aufgetreten: die Interessen des einfachen Arbeiters zu verteidigen und die Fäden der Macht von den schrulligen Marionettenspielern zurückzufordern.

Der erste Gouverneur Colorados, der klar an den Populisten appellierte, hielt unerschütterlich an den Prinzipien fest, die ihm seine Beliebtheit in Colorado gesichert hatten. Er ließ sich von niemandem an der Nase herumführen, sei es von Industriebaronen oder Bankern. Stattdessen kämpfte er unermüdlich dafür, dass die Regierungen dem Volk dienen sollten – und nicht umgekehrt. Die Laissez-faire-Kultur, die oft von wirtschaftlichen Eliten gelobt wird, war für Waite nur ein anderes Wort für „die Großen werden größer“. Er konnte es nicht ertragen.

Waite's Wahlkampf für das Amt des Gouverneurs war geradezu beispiellos in seiner Zeit. Er versprach, alles zu tun, um die Eisenbahnmonopole zu zerschlagen, Gefängnisreformen durchzuführen und die damals grassierende Korruption in der Regierung zu bekämpfen. Das Leben der gewöhnlichen Menschen sollte durch seine Politik entscheidend verbessert werden. Natürlich brachte das viele Neider und Kritiker auf den Plan, insbesondere jene, die am liebsten hätten, dass alles beim Alten bleibt. Waite wollte genau das Gegenteil.

Sein größter und umstrittenster Kampf war während der sogenannten „Cripple Creek Miners' Strike“. Waite entschied sich, die Interessen der streikenden Arbeiter zu unterstützen, was ihn in direkten Gegensatz zu den reichen Minenbesitzern brachte. Er stellte sich deutlich gegen die Entsendung von Milizen zur Unterdrückung der Arbeiterbewegungen. Es war ein mutiger Standpunkt, der in der damaligen Zeit nahezu beispiellos war und von wahren Patrioten verstanden wird.

Selbst in der Bildungspolitik sah Waite die Notwendigkeit, tieferliegende Veränderungen anzustreben. Er erkannte Bildung als Schlüssel zum Erfolg, nicht als Spielball im politischen Schachspiel. Er kämpfte für eine öffentlich zugängliche und fair geregelte Bildung. Auch hier zog er durch klare Visionen die Aufmerksamkeit auf sich, indem er sagte, was wenige zu sagen wagten: die Kinder der Nation verdienen besser, und das ohne Ausnahme.

Ein weiteres Kapitel seines Lebens beinhaltete den mutigen Versuch, unzureichende, unklare und irreführende Gesetzgebungen zu überarbeiten. Waite war für klare, verständliche Gesetze, weil er, anders als manche Politiker, die erzählen, was sie meinen, dass man hören will, tatsächlich daran interessiert war, dass sie verstanden werden. Diese Klarheit und seine einfallsreiche Natur führten zu wichtigen Gesetzesinitiativen, die zu Recht als visionär gelten können.

Waite war gewiss ein sturer Mann, aber einer, der wusste, wann er zu kämpfen und wann er Kompromisse eingehen musste. Er war nicht bereit, für kurzfristige Gewinne seine langfristigen Ziele zu verraten. Deshalb bleibt er eine Inspiration für viele, die den Geist des wahren amerikanischen Fortschritts schätzen und nicht die hohlen Versprechungen der scheinheiligen politischen Korrektheit. Ein wahrer politischer Krieger mit Rückgrat, den sich heutige Politiker, die gerne auf „Einheit“ und „Vielfalt“ machen, vielleicht als Vorbild nehmen sollten.

Wenn man also über Davis Hanson Waite spricht, dann spricht man über einen Mann, der die Dinge anders sah und keine Angst hatte, für das, woran er glaubte, zu kämpfen – auch wenn es bedeutete, gegen den Strom zu schwimmen. In einer Zeit, in der viele nationale Figuren bereit waren, ihre Überzeugungen zu kompromittieren, um den Eliten zu gefallen, entschied sich Waite für Standhaftigkeit. Sein Vermächtnis erinnert uns daran, dass Wahrheit und Standfestigkeit niemals aus der Mode kommen sollten.