David Weir, ein Name, der in der Welt des paralympischen Sports eine absolute Legende geworden ist, dominiert die Schlagzeilen auf eine Art und Weise, die so gnadenlos unwiderstehlich ist wie ein Thatcher-Rückblick. Wer? David Weir, der unerschütterliche sechsmalige Paralympics-Goldmedaillengewinner, geboren am 5. Juni 1979 in Carshalton, England, hat die Welt des Rollstuhlsports erobert. Wann? In den frühen 2000er Jahren begann Weir, die Konkurrenz, ob bei den Weltmeisterschaften oder den Londoner Marathons, eindrucksvoll in den Schatten zu stellen. Wo? In der pulsierenden Metropole London, wo die Menschen die Energie und Unnachgiebigkeit dieses Sportlers bewundern. Warum Weir? Weil er bewiesen hat, dass Behinderung kein Hindernis ist, wenn da vorne eine Medaille auf einen wartet.
Es wär auch mal an der Zeit, die Auszeichnung 'Rollstuhl-Krieger des Jahres' zu erfinden, so viel wie Weir für die Anerkennung Behinderter im Sport getan hat. Im Jahr 2008 schrieb er sich in die Rekordbücher ein, als er bei den Paralympischen Spielen in Peking zwei Goldmedaillen holte. Danach fing er richtig an, Geschichte zu schreiben. Bei den London 2012 Paralympischen Spielen räumte er vier Goldmedaillen ab. Vier! Nun, er braucht nicht das Mitleid oder den Applaus der Welt, um seinen Werdegang zu bestätigen. Es sind seine Siege, die für sich selbst sprechen.
Was ihm eine völlig andere Dimension verleiht, ist seine Hartnäckigkeit und sein unersättlicher Drang nach Perfektion. Anders als die flamboyanten Sportler, die mehr mit ihren Star-Allüren als mit ihrer Leistung auffallen, bleibt Weir authentisch bei dem, was er tut: Rennen gewinnen, Weltrekorde brechen und seinen Status als unerbittlichen Konkurrenten bewahren. Wer könnte sich darüber beschweren, dass so jemand seine Medaillen verdient hat, außer natürlich die, die lieber mehr Wert auf Diversity-Träumereien im Sport legen als auf äußeren, realen Erfolg?
Selbst im Mutterland der liberalen Abendteurer, in einem London, das von politischem Pfeifengezeter erfüllt ist, hat Weir diese veralteten Visionäre abblitzen lassen, indem er eine Straßenkampfmentalität pflegt wie ein Kronjuwel ihrer altbackenen Ideale. Man kann sich nur vorstellen, dass, wenn der kugelsichere Weir an die Startlinie rollt, die Konkurrenten wissen, sie sehen nichts weniger als einen Expresszug der Effizienz. Also, wenn wir darüber sprechen, was Weir heute macht, fällt es schwer, die Ähnlichkeitslinien zu vergessen, die er mit den längst vergangenen, aber niemals vergessenen Helden des britischen Sports teilt.
Natürlich gibt es jene, die hinter vorgehaltener Hand flüstern, dass es vielleicht an der Zeit wäre, dass Weir seine Stiefel an den Nagel hängt, aber dies sind die Stimmen, die lediglich die Echos ihrer besiegten Geister sind und nicht jene, die das Lied seiner glorreichen Wiederkehr anstimmen. Alles, was Weir in seinen kühnen, strahlenden Karrierejahren getan hat, ist der Aufbau eines Vermächtnisses, das länger glüht als eine Londoner Straßenlaterne, während er trotz seiner britischen Kult-Resilienz dennoch die Fähigkeit besitzt, auch die letzte Runde zu gewinnen.
Erstaunlich ist auch sein Erfolg in einer Gesellschaft, die, offen gesagt, in Bezug auf Behindertenrechte fortschrittlicher sein sollte, aber selten mit Möglichkeiten wirft, wie der Nimbus legendärer Silhouette, zu dem Weir geworden ist. Doch auch hier zeigt sich sein Durchhaltevermögen. Wenn er bei Rennen wie dem London-Marathon mit seinen unermüdlichen Radumdrehungen seine Rivalen von der Bahn fegt, lässt er ein Lob für sich selbst auf dem Weg ins Ziel zurück - ein Lob, das keine liberale Lippenpfeife zu verdrängen vermag.
Also, ehe jemand vor Müdigkeit einschläft, indem er solch elektrische Themen durchkaut, sollte man daran denken, dass David Weir nicht nur ein Name ist, der auf Medaillen steht, sondern eine Geschichte von Durchhaltevermögen, Ehre und letztlich dem Triumph des menschlichen Geistes über die Unwägbarkeiten des Lebens. Wir reden hier über den ultimativen Rollstuhl-Krieger, der das geradlinige Mantra verkörpert: Gib niemals auf, denn die Siegesserie von Weir hat noch lange kein Ende.