Manche Helden tragen keine Umhänge, sie stehen mitten im Sturm des politischen Wahnsinns. David L. Cole, geboren 1902 in Passaic, New Jersey, war genau so ein Mann, ein Arbeiteranwalt und Beamter, der den Kampf für ordentliche Arbeit und konservative Werte aufnahm, als die USA in den chaotischen Zeiten der Mitte des 20. Jahrhunderts gefangen war. Als direkter Vertreter der Arbeiter unter Eisenhower brachte er den gesunden Menschenverstand in eine arbeitende Nation. Liberale mögen schäumend vor Wut gewesen sein. Was machte Cole so erfolgreich und bewundernswert, dass er ein Leuchtfeuer der Hoffnung für konservative Kreise wurde?
Erstens: seine bodenständige Art. Cole kam aus einfachen Verhältnissen. Aus einer kleinen Stadt, wuchs er mit den Werten Amerika's auf, die oft von überbordenden linksstehenden Ideologien unter Druck geraten. Menschen wussten, was sie von ihm erwarten konnten, weil er keine falschen Versprechen machte oder sich hinter politischem Kauderwelsch versteckte.
Zweitens: sein unerschütterliches Engagement für die Arbeiter. Cole erkannte, dass die Industrialisierung nicht nur eine wirtschaftliche Renaissance, sondern auch eine Sackgasse für den einfachen Mann sein könnte, wenn man nicht aufpasste. In seiner Rolle als Direktor der Federal Mediation and Conciliation Service handelte er Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften selbstbewusst und versiert. Hier war ein Mann, der sich nicht in den filigranen politischen Netzwerken verlor, sondern den Kern der Probleme ansprach und praktische Lösungen bot.
Drittens: seine Fähigkeit, Brücken zu bauen. Cole verstand, dass ein gemeinsames Ziel nicht durch allen Kriegszustand erreichen wird, sondern durch Zusammenarbeit. Das hieß trotzdem nicht, blindlings den Forderungen nachzugeben, sondern einen nachhaltigen Konsens zu schaffen. Seine Strategie erzielte messbare Erfolge und machte ihn zu einem unverzichtbaren Teammitglied in der Regierungen von Eisenhower und später Kennedy.
Viertens: Er war ein wahrer Amerikaner. Seine Positionen waren immer mit dem wahren Puls der Nation verbunden. Abgesehen von seiner beeindruckenden Karriere als Anwalt und Beamter, engagierte er sich auch aktiv in der Jüdischen Gemeinde und trug wesentlich zu einer besseren Integration bei. Er vergaß nie seine Wurzeln, was ihm die Glaubwürdigkeit verschaffte, die man in der heutigen politischen Arena nur zu oft vermisst.
Fünftes: Cole war kein Mensch, der sich um Popularität scherte, sondern um Resultate. Während viele seiner Zeitgenossen mehr darauf bedacht waren, in den guten Gnaden der Presse oder der vagen „öffentlichen Meinung“ und der trügerischen liberalen politischen Agenda zu stehen, war Cole jemand, der sich nie davon ablenken ließ. Seine Fokussierung auf das Wesentliche machte ihn zu einem Fundstück klassischer konservativer Werte, das in unserer von Lärm und Ablenkung bestimmten Welt schwer zu finden ist.
Sechstens: seine nachhallende Wirkung. Auch heute, Jahrzehnte nach seinem Tod am 22. Juni 1978, gilt seine Arbeitsweise als Lehrbuch für den Umgang mit komplexen sektoralen Problemen. Seine Methodik, Probleme direkt und ohne Schnörkel anzugehen, ist ein Beispiel, dem viele folgen könnten—und sollten.
Siebtens: Seine geistige Beweglichkeit. Wie jeder große Denker wusste Cole, wann es Zeit war, hartherzig zu verhandeln und wann man nachgeben sollte. Er erkannte den Wert von Timing und Geduld, Eigenschaften, die in den kurzen Aufmerksamkeitsspannen heutzutage verloren zu gehen scheinen.
Achtens: sein langfristiger Einfluss. Nicht zufrieden damit, einfach nur zur nächsten größeren Sache zu gehen, betrachtete Cole jede Lösung im Lichte ihrer Langlebigkeit und ihrer Auswirkungen auf die Zukunft. Die Früchte seiner Arbeit waren nicht nur vorübergehende Erfolgserlebnisse, sondern Grundlagen für beständige positive Veränderung.
Neuntens: Der Pragmatiker, von dem unsere Zeit lernen könnte. Anstatt sich in Träumereien und utopischen Vorstellungen zu verlieren, ging es Cole um Machbarkeit und praktische Umsetzung. Genau dieser Blick über den Tellerrand und Augenmaß sind heute dringender denn je vonnöten.
Zehnter und letzter Punkt: seine Bescheidenheit. Cole suchte nie das Rampenlicht. Sein Lebenswerk spricht für sich selbst und bleibt als Zeichen der hohen ethischen Standards bestehen, die die größte Generation Amerikas verkörperte. Als eine solche Kontrapunkt zu den egozentrischen Spiralen moderner politischer Konformität wird David L. Cole für diejenigen, die rücksichtslos an konservativen Prinzipien festhalten, stets eine führende Figur und Inspiration bleiben.