Das Gitter: Die TV-Serie, die den gesunden Menschenverstand verhöhnt

Das Gitter: Die TV-Serie, die den gesunden Menschenverstand verhöhnt

*Das Gitter* ist eine umstrittene deutsche Dramaserie von 2023, die in einem Berliner Gefängnis spielt und für ihre ideologisch aufgeladene Handlung bekannt ist. Die Serie fordert mit ihrer fragwürdigen Sichtweise radikale Neuinterpretationen von moralischen und gesellschaftlichen Werten heraus.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Man könnte meinen, das deutsche Fernsehen hätte genug Probleme, doch dann kommt Das Gitter und setzt dem Ganzen die Krone auf. Aber halten Sie sich fest: Diese Serie treibt den Irrsinn auf die Spitze! Das Gitter ist eine Dramaserie, die 2023 das Licht der Welt erblickte und sich in einem Berliner Gefängnis abspielt. Sie ist ein Porträt der sogenannten „sozialen Gerechtigkeit“, das die Produzenten als ihren heiligen Gral preisen. Und wer sind sie? Die üblichen Verdächtigen der Filmbranche, die alles Hollywood nachäffen müssen. In Das Gitter versuchen sie, einen düsteren Blick auf das Leben hinter Gittern zu werfen, aber was die Serie wirklich zeigt, ist der frustrierende Beweis dafür, dass gesunder Menschenverstand eine Schande geworden ist.

Erstens sollte es niemanden überraschen, dass diese Serie uns weismachen will, Verbrecher seien eigentlich die Opfer unserer Gesellschaft. Wahrlich, Das Gitter ist kein Krimi oder Gefängnisdrama, sondern eine Soap-Opera für die emotional überempfindlichen Seelen. Die Show zieht alle Register, um den Zuschauern einzureden, dass Gefängnisinsassen missverstandene Märtyrer sind, die eigentlich nur eine warme Umarmung brauchen. Wirklich? Könnte die Lösung nicht auch sein, dass die Strafe auf die Tat folgen sollte? Die Serie erträumte eine idealistische Welt, in der alle Insassen plötzlich zu Philosophen und Sozialrevolutionären werden. Wenn das nicht der Inbegriff von Realitätsverlust ist, was dann?

Die Macher von Das Gitter sind erpicht darauf, uns ihre moralischen Lektionen in einem stundenlangen Sermon aufzuzwingen. Aber wehe dem, der an traditionellen Werten festhält! Stattdessen werden Werte der Züchtigkeit und des Respekts durch naive Vorstellungen von Gleichheit und Verständnis ersetzt. Eltern und Großeltern würden den Kopf schütteln, wenn sie wüssten, wie sehr sich die Wahrnehmung dessen verändert hat, was gut und böse ist. Moralische Klarheit? Vergessen Sie’s! Stattdessen gibt es eine Flut an nörgelnden Appellen, wie böse das System ist und wie unschuldig doch alle Gefängnisinsassen seien.

Oh, und die Besetzung! Jeder Gefangene scheint in den Augen der Drehbuchautoren ein Sympathieträger zu sein. Es gibt da diesen abgenutzten, erzwungenen Drang, Identitätspolitik über Inhalte zu stellen. Man muss sich nämlich fragen, warum Das Gitter mehr damit beschäftigt ist, den Zuschauern eine politisch korrekte Botschaft zu übermitteln, als eine ansprechende Geschichte zu erzählen. Vielversprechende Erzählbögen werden geopfert auf dem Altar der vermeintlichen politischen Richtigkeit. Indem die Serie so verzweifelt versucht, niemanden zu beleidigen, beleidigt sie tatsächlich den gesunden Menschenverstand.

Selbst die visuelle Aufmachung ist ein Spiegelbild dieser Verwirrung. Die düsteren Gänge und das kalte Ambiente mögen gleich zu Beginn beeindrucken, aber schon bald fragt man sich, warum alles so klischeehaft wirkt. Die Serie sieht aus wie ein 08/15-Produkt aus einer Kreativwerkstatt, die ihre Innovation verloren hat. Man fragt sich, ob die Regisseure einfach nur die altbekannten Gefängnisklischees abarbeiten wollten, anstatt etwas originelles zu schaffen. Manchmal ist es halt einfacher, einem gewohnten Schema zu folgen, als sich einer neuen Sichtweise zu widmen.

Ach, und als wäre das alles nicht genug, bietet die Serie auch noch Plotholes, die dermaßen riesig sind, dass alle Glaubwürdigkeit verschwindet. Figuren tauchen auf und verschwinden, als ob jede Logik vor der Tür stehen bleiben musste. Diese Serie entblößt sich als symptomatisch für den Abstieg in den postfaktischen Wahnsinn, wo Realität und Fiktion eine unheilige Allianz eingehen.

Während einige Zuschauer auf den Plottwist nach der nächsten Werbepause hoffen, sollten sie sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Denn Das Gitter verspricht viel, liefert letztlich jedoch wenig. Die offensichtliche Agenda des Schreibstabs, die Gesellschaft umzuerziehen, ist derartige Fiktion, dass es einen erschaudern lässt. Ein autoritärer Ansatz, bei dem die Narration wichtiger ist als die Qualität – das ist, was hier geboten wird. Was bleibt, ist eine Serienszene, die sich anhäuft, aber nichts Neues kreiert.

Was diese Serie wirklich braucht, ist eine Rückkehr zur Realität. Eine, wo Strafe noch bestrafend und nicht rehabilitierend ist, und Gut und Böse tatsächlich zu unterscheiden sind. Dass Verstöße gegen das Gesetz ernst genommen werden und nicht als Symbole gesellschaftlicher Missverständnisse abgetan werden. Doch solange die Macher von Das Gitter mehr darauf bedacht sind, moralische Lektionen zu erteilen, bleibt ihr Werk nichts weiter als ein unangenehmes Beispiel dafür, wie weit sich das Fernsehen von tradierten Werten entfernt hat.

In einer perfekt orchestrierten Ironie zeigt Das Gitter, dass ideologischer Fanatismus das schlimmste Verbrechen ist. Möge die Zukunft uns Programme schenken, die unsere Intelligenz nicht beleidigen!