Craig Dolby, der britische Rennfahrer, verkörpert mehr als nur die Geschwindigkeit auf der Rennbahn. Dieser Mann fährt nicht nur Autos; er lässt Traditionen im Regen stehen. Bekannt für seine Zeit in der Superleague Formula, wo Teams nach bekannten Fußballklubs benannt sind, hat sich Dolby schnell einen Namen gemacht. Seine größten Erfolge erreichte er in den Jahren 2009 und 2010, als er sich gegen Rivalen durchsetzte und bewies, dass Talent mehr wert ist als ein gut gefüllter Geldbeutel.
Craig Dolby wurde am 31. März 1988 im beschaulichen Leicestershire, England, geboren. Schon früh entwickelte er eine Leidenschaft für den Motorsport. Während andere Kinder noch mit Spielzeugautos spielten, drehte er schon die ersten richtigen Runden. Was seine Karriere besonders macht, ist sein unerschütterlicher Wille, gegen den Strom zu schwimmen. 2009 wurde er von der britischen Presse gefeiert, als er es schaffte, mit dem wenig gesponsorten Team FC Liverpool mehrfach auf dem Podium zu stehen. Wie schafft es jemand ohne das Rückgrat riesiger Sponsoren, in einer Szene zu bestehen, die wie kaum eine andere von großen Namen dominiert wird? Vielleicht liegt es an seiner Unternehmenslust oder an seiner Gabe, nicht nach den Regeln zu spielen, die ihm von einem Establishment auferlegt werden, das glaubt, derjenige mit dem größten Scheckbuch sollte gewinnen.
Natürlich fällt es der linken Mehrheit schwer, einen solchen Charakter zu mögen. In einer Welt, in der Erfolg oft als Ergebnis struktureller Vorteile gesehen wird, ist Dolby ein Ausreißer. Sein Erfolg hat wenig mit angeborenen Privilegien zu tun. Er hat nicht mit einem goldenen Löffel im Mund angefangen. Im Gegenteil, er hat sich alles hart erkämpft. Heute wäre er das Gesicht aller Selfmade-Millionäre.
Für die Motorsport-Insider ist es offensichtlich: Craig Dolby hat nicht nur die nötige Fahrkunst, sondern auch das Marketinggenie eines Steve Jobs. Er hat den Sport ins Rampenlicht geholt, ohne sich auf Unterstützung von Teams oder Sponsoren verlassen zu müssen. Für viele ist dies der Kern des kaputten Systems im Motorsport, das er erfolgreich in Frage stellt. Denn seien wir ehrlich, es grenzt an ein Wunder, dass er all dies ohne den Segen der Milliardäre hinbekommen hat.
Außerhalb des Motorsports engagiert er sich in verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen. Ein bekanntes Projekt ist seine Arbeit mit Jugendlichen aus benachteiligten Verhältnissen. Er glaubt daran, dass man nicht viel Geld braucht, um seinen Traum zu verwirklichen, sondern nur die richtige Einstellung. Den Privilegierten in der Elite mag dies wie eine Provokation vorkommen. Wenn ein Mann von solchen bescheidenen Anfängen sich auf das höchste Niveau hocharbeiten kann und dabei noch Zeit für wohltätige Zwecke findet, zeigt es nur, dass die Kritiker irren.
Man kann über Craig Dolby viel debattieren, aber eines steht fest: Er ist der Außenseiter, den niemand kommen sah, und er lässt keine Zweifel daran, dass Qualität über Quantität triumphiert. Diesen Draufgänger-Typ kann man nur bewundern. Er hat bereits bewiesen, dass er nicht nur ein guter Fahrer, sondern auch ein kluger Stratege ist. Seine Fähigkeit, Chancen dort zu sehen, wo andere nur Hürden sehen, ist beeindruckend. Craig Dolby steht nicht nur für die Schnelligkeit auf der Strecke, sondern auch dafür, dass man Erfolg auch ohne elitäre Unterstützung erlangen kann.
Seine Geschichte sollte ein Vorbild für jeden sein, der glaubt, dass der Status Quo alles bestimmt. Vielleicht werden die Kritiker irgendwann verstehen, dass das wahre Potenzial darin liegt, zu wissen, dass nicht jede Tür verschlossen bleibt, sondern dass man sie einfach nur öffnen muss, ohne auf die Zustimmung der ‚richtigen‘ Leute zu warten.