Das Jahr 1979 war nicht nur das Jahr, in dem Margaret Thatcher zur Premierministerin Großbritanniens gewählt wurde, sondern auch ein Jahr, das durch den Skandal der "Concorde Affäre '79" erschüttert wurde! Eine Affäre, die die glamouröse und hochfliegende Welt des Überschallverkehrs mit einem polternden Licht der Wahrheit belichtete. Eine französisch-deutsche Produktion, die auf den Märkten für Aufmerksamkeit sorgte, bebte die Welt unter der Erkenntnis, dass hinter dem schillernden Vorhang der Concorde weit mehr Dunkles lauerte. Eine Zeit, in der Vertrauen in Technologie mit einem Mal infrage gestellt wurde, während im Schatten des Kalten Krieges globale Kräfte miteinander rangen.
Mit der Veröffentlichung des Films "Concorde Affäre '79" glich die Atmosphäre einem Thriller – mit politischen Intrigen, die die Filmleinwand schnell verließen und sich ihren Weg in hitzige öffentliche Debatten bahnten. Im Mittelpunkt stand der von Sergio Martino inszenierte Flugzeugdrama, welches die Machenschaften einer korrupten Airline und die Gefährdung von Menschenleben aufdeckte – klar, dass viele dieser sensiblen Informationen buchstäblich am Boden entschärft wurden, um die Öffentlichkeit ruhig zu halten.
Der Plot des Films zeigt den mutigen Journalisten Moses Brody, der sich auf eine aufreibende Reise begibt, um die Wahrheit aufzudecken. Ein skrupelloses Unternehmen und korrupte Individuen haben jedoch ganz andere Pläne. Die Frage, die dabei mitschwingt: Inwieweit waren damals einige Nationen bereit, die Sicherheit der Passagiere dem großen Kapital Gewinn zu opfern? Und selbst, wenn man geglaubt hat, tief gefallen zu sein, konnte man sicher sein, dass der Boden weiter unter den Füßen entzogen wurde.
Wer den Film bisher als "nur" einen Kino-Thriller abgetan hat, verkennt, dass er vielmehr ein eiskalter Kommentar zur gesellschaftspolitischen Lage der damaligen Zeit ist. Damals wie heute verdeutlicht er den Widerhall der Macht, die sich nicht ans Tageslicht traut. Die Story appelliert an den gesunden Menschenverstand – an jene, die nicht mit dem Strom schwimmen und sich selbst eine Meinung bilden.
Concorde selbst war eine Ikone, ein Statussymbol, das Nationen prägte und in vielerlei Hinsicht ein Beweis für die Errungenschaften der Technologie. Aber genau wie der glänzende Jet schnell Grenzen überwand, durchbrachen auch die Affären dieser Zeit Barrieren des Misstrauens. Ein meisterhaft inszeniertes Schauspiel sorgt also nicht nur für Spannung, sondern rührt am tief verwurzelten Glauben der westlichen Welt – darunter jene, die sich lieber mit utopischen grünen Wolkengebilden beschäftigen als die harte Realität zu betrachten. Denn wichtig wäre doch, einen offenen Blick für gefährliche, unnötige Risiken zu haben.
Klar, es ist einfach, Filme dieser Art als bloße Unterhaltung zu betrachten oder, schlimmer noch, den Kopf in den Sand zu stecken. Aber der Skandal von damals erinnert uns daran, wachsam zu bleiben und keine falschen Kompromisse zu schließen, schon gar nicht im Namen der 'Entwicklung' oder des Fortschritts. Ein mutiges Werk also, das nicht nur in unruhigen Zeiten den Nerv traf, und deshalb umso mehr heute ermutigt, unsere Haltung und Werte zu überprüfen.
Die "Concorde Affäre '79" ist in vielerlei Hinsicht ein Aussagestück der Zeitgeschichte. Sie wirft Fragen auf, die immer noch relevant sind. Warum? Weil sie uns daran erinnert, dass die Wahrheit nicht immer bequem oder einfach ist, aber immer notwendig bleibt – eine Lektion, die jede Generation erneut lernen muss.