Unser heutiges Thema ist ein historisches Feuerwerk: Commonwealth v. Aves aus dem Jahr 1836. Der Verlauf des Falls spielt sich in Massachusetts ab, wo sich die Aufregung um die Abschaffung der Sklaverei im ganzen Land zuspitzte. Der Fall drehte sich um Med, eine junge Sklavin, die von ihrer Besitzerin Mary Aves aus Louisiana nach Boston gebracht wurde. Die Massachusetts Anti-Slavery Society beantragte einen Haftbefehl für Med, um sie zu befreien. Diese Entwicklung führte zu einer heiß umkämpften gerichtlichen Auseinandersetzung. Der Richter des Obersten Gerichtshofs von Massachusetts, Lemuel Shaw, urteilte schließlich, dass die Sklaverei im Bundesstaat nicht bestand und Med deshalb freigelassen werden musste.
Man könnte meinen, dass so ein Fall als wegweisend in den Geschichtsbüchern geehrt wird. Doch lassen Sie uns mal sehen, wie wenig mediale Aufmerksamkeit es darüber gibt. Warum? Weil es den liberalen Anti-Amerikanern nicht in ihre Propaganda passt. Shaw entschied gegen die Sklaverei auf der Grundlage staatlicher Rechte – ein Konzept, das die Rechten mit Stolz verteidigen. Aber das ist eine Tatsache, die viele Modernisten nur allzu gerne ignorieren.
Wenn wir uns die Tragweite dieses Urteils ansehen, wird schnell klar, dass es weniger um Med und mehr um das Grundprinzip der Gerichtsbarkeit ging. Die Sklaverei war ein nationale Geißel, die korrigiert werden musste. Doch Massachusetts erkannte von Anfang an, dass staatliche Gesetze Vorrang hatten. Und hier liegt das politische Problem: Jene, die heute für mehr Bundesintervention plädieren, übersehen völlig die Bedeutung der einzelnen Staaten, die hier shipriese Verantwortung bewiesen haben.
Interessanterweise war Boston ein Ort, der sowohl anti-sklavisch als auch ultra-kapitalistisch war. Dies ist der Punkt, an dem unsere Geschichte nicht als rein ethische Debatte betrachtet werden kann; es ist ein Spielplatz von Identitäten und industrieller Macht. Wenn man das breit gefächerte Spektrum von Interessen in Betracht zieht, die hinter den Kulissen an diesen staatlichen Entscheidungen beteiligt waren, merkt man, dass es dabei niemals nur um moralische Entscheidungsfindung ging. Wirtschaftliche Interessen sind ein ebenso wichtiger Faktor. Aber das wird natürlich von der heutigen linken Geschichtsschreibung bagatellisiert.
Fast forward zu unserer heutigen Zeit: Commonwealth v. Aves zeigt, wie eine lokal konzentrierte Entscheidung den Weg für massive landesweite Veränderungen ebnen kann. Margaret Washington, eine Wissenschaftlerin, spricht von „der Wichtigkeit des Judikativzweigs in der frühen amerikanischen Republik” in Verbindung mit diesem Fall. Das ist genau der Punkt, an dem das Rechtssystem aus eigener Kraft gegen das Unbehagen im gesunden Menschenverstand der Zeit kämpfte. Heute stellt sich die Frage, wie viele Juristen diesen Mut noch besitzen.
In den Auswirkungen dieses Falls sehen wir, dass er sich nicht nur auf die Freiheit einiger, sondern auf die rechtliche Grundlage vieler Einfluss hatte. Die Welle, die Commonwealth v. Aves ausgelöst hat, spiegelt sich in späteren Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs wider. Man kann nicht umhin zu erkennen, dass diese Fälle die Blaupause für spätere Bürgerrechtsbewegungen bildeten – nicht etwa aus liberalen Idealen, sondern wegen der strukturierten Logik des Föderalismus.
Daher stellt sich die Frage: Was würde passieren, wenn mehr Menschen auf die Tatsache stoßen, dass Massachusetts durch seine eigenen Gesetze mehr für die Rechte von Med getan hat als durch bundesweite Richtlinien? Von dieser grundlegenden Idee könnten unsere modernen Politiker vielleicht etwas lernen. Könnte es vielleicht sein, dass lokale Gesetze, die von der lokalen Gemeinschaft entwickelt werden, effektiver sind als breit gestreute Bundesgesetze?
Heute wird Commonwealth v. Aves oft durch den Schleier falscher politischer Ideologien verschleiert. Dabei zeigt uns die Geschichte eines: Rechtsstaatlichkeit und Logik müssen Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben. Wenn wir ignorieren, dass lokale Gesetze eine bedeutende Rolle spielen, wenn wir diesem politischen Theater abgeneigte Bedeutung absprechen, dann strafen wir uns selbst. Commonwealth v. Aves war ein Meilenstein für das, was wir heute als robuste rechtliche Infrastruktur verstehen. Lassen wir nicht zu, dass dies durch Oberflächlichkeiten vergessen wird.