CMLL Nationals Turnier: Auf dem Rücken der politischen Korrektheit
Der Ring glühte wie nie zuvor am 7. Februar 2020 in Mexiko-Stadt: Die Consejo Mundial de Lucha Libre (CMLL) warf mit ihrem Nationales Turnier der Unglaublichen Paare die politische Korrektheit über Bord. In der majestätischen Arena México versammelten sich die Fans, um Zeuge eines Wrestling-Spektakels zu werden, bei dem gut und böse sich im Namen der Unterhaltung verbündeten. Warum? Um etwas frischen Wind in die angestaubte Welt der glattgebügelten, links-liberalen Wrestling-Politik zu bringen.
Innovation durch Unordnung: In einer Zeit, in der alles ordentlich strukturiert und in Schubläden gesteckt wird, brach CMLL aus den Ketten der gesellschaftlichen Erwartungen aus. Zwei Wrestler, die sich normalerweise nicht ausstehen können, mussten plötzlich zusammenarbeiten. Das ist doch viel unterhaltsamer als die ständigen Herz-Schmerz-Dramen.
David gegen Goliath: Unser Herz gehört den Außenseitern, oder etwa nicht? Genau das wurde in diesem Turnier auch ausgereizt. Politiker mögen es, Machtstrukturen zu präsentieren, die sie weiter stützen. Doch was gibt es Schöneres als zu sehen, wie der kleine Mann dem großen Gaul Beine macht?
Rasantes Duell der Besten: Wer glaubt, dass Wrestling einfach nur um Muskelberge geht, hatte in diesem Turnier Klartext erwartet. Mit Atlantis an der Spitze, der sich mutig mit Último Guerrero zusammentat, wurde gezeigt, dass harte Arbeit und unerschütterlicher Geist sich stets auszahlen.
Unleashing the Unexpected: Die Ironie der Veranstaltung stand im Vordergrund, als Erzfeinde gezwungen wurden, Schulter an Schulter zu kämpfen. Sei es das skurrile Duo von Volador Jr. und Cavernario, die bewiesen, dass man auch Feinde in einem Team anfeuern kann, sofern sie dem richtigen Ziel dienen. Manche würden sogar sagen, dass dies in der Politik öfter vorkommen sollte!
Die Ketten der Tradition sprengen: Die CMLL hat gezeigt, dass selbst die ältesten Traditionen sich manchmal etwas Flexibilität leisten können. Wrestling, das ist mehr als bloßer Sport; es ist Kunst, Drama und die pure Essenz physischer Hingabe. Konservative Werte kolossal ausgedient? Wohl kaum.
Die Kunst des Theaters im und außerhalb des Rings: Auch wenn die liberalen Kommentatoren das gerne abstreiten möchten: Wrestling ist pure emotionale Hingabe. Hier wird nicht leise genüsslich genickt, es wird gebrüllt, gelacht und mitfiebert.
Warzenschwein und Pfau im Gleichschritt: Die Spannung zwischen den verschiedenen Teams war greifbar. Ständig erwartet man den einen Moment, in dem der Frieden riss. Cavernario und Valiente boten ein solches Pack-an, dass am Ende sogar die Schiedsrichter synchron zu Boden gingen.
Der Stolz Mexikos: In einer Welt, die zunehmend globalisiert wird, behält Mexiko seine einzigartige Form der Leichtathletik bei. Es ist das Land der Lucha Libre, das die Tradition hochhält und sie im CMLL-Style zelebrierte.
Eine Herausforderung an die Interessenvertreter: Diese Veranstaltung zielt darauf ab, das festgefahrene Establishment des Wrestling aufzurütteln. Stellt sich die Frage: Wann werden unsere Politiker das letzte Mal aus ihrer Komfortzone gerissen?
Die verschobene Wahrnehmung: All jene, die behaupten, Wrestling habe sich in Ernsthaftigkeit zu schwächen, haben in diesem Turnier die Wahrheit auf die Nase bekommen. Aus Prinzip heraus zeigen diese Shows, dass Unterhaltung auch Tiefgang haben kann, der über gepflegten Tanz rund um das politische Parkett hinausgeht.
Wer also das Gefühl hat, dass die heutige Gesellschaft etwas echtem Wettbewerbsgeist verloren hat, der wäre beim CMLL National Turnier der Unglaublichen Paare (2020) goldrichtig gewesen. Mit einer gehörigen Portion fesselndem Spektakel, das weit über politisch konforme Scharmützel hinausging, wäre das genau das, was vielen gut tun würde.