Warum sollten wir über einen Fisch nachdenken? Ganz einfach, weil Cirrhitops mascarenensis mehr ist als nur ein bunter Bewohner des Meeres. Dieser interessante Fisch, der zur Familie der Felsbarsche gehört, lebt in den schillernden Gewässern um Mauritius und die Seychellen. Diese kleine Kreatur, die meist zwischen Korallenriffen zu finden ist, spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem. Die Regierungen versuchen, diese Spezies zu schützen. Doch wie viel Bürokratie ist eigentlich wirklich nötig?
Dieser Fisch ist nicht nur wegen seiner faszinierenden Farbenvielfalt aus Gelb, Rot und Weiß ein Hingucker, sondern auch weil er ein Parasit im besten Sinne ist. Während einige behaupten, dass er die Korallenriffe vor dem Zusammenbruch schützt, gibt es ebenso viele Stimmen, die meinen, wir sollten uns nicht so sehr in die natürlichen Abläufe einmischen. Naturschutz ist ja schön und gut, aber müssen wir wirklich jeden Fisch retten?
Die Schönheit der Naturschutzgebiete, in denen dieser Fisch lebt, zieht Touristen in Scharen an. Diese Touristen bringen Geld, und Geld bedeutet Wohlstand. Es scheint jedoch, als ob manche Leute vergessen, dass Naturschutz ohne wirtschaftlichen Nutzen wertlos ist. Schließlich können die Menschen nicht von Luft und der Schönheit der Natur leben. Hierbei wird oft übersehen, dass die eigentlichen Entscheidungen nicht von den wirklichen Fachleuten getroffen werden, sondern von Schreibtischtätern, die nie einen Fuß in die Tiefe solcher Gewässer gesetzt haben.
Ein Kommentar zu unseren wackeren Greenpeace-Aktivisten darf auch nicht fehlen. Diejenigen, die sich von den Vorzügen der liberalen Meinungsfreiheit an Land gut genährt und warm eingekleidet in ihren hübschen Büros sitzen, denken, dass sie die Welt verändern können. Was sie dabei übersehen, ist der gesunde Menschenverstand, den die Menschen vor Ort oft viel besser anwenden können.
Cirrhitops mascarenensis lebt hauptsächlich auf flachen Riffen und ist ein Meister des Versteckspiels. Wie kann so ein Fisch eine derart große Debatte auslösen? Natürlich wurde wieder einmal eine Studie veröffentlicht, die besagt, dieser Fisch brauche unseren Schutz mehr denn je. Diese Studien werden gerne dazu genutzt, unseren noch jungen Umweltplänen einen 'wissenschaftlichen' Anstrich zu geben und damit gewissen Portale in staatliche Geldbeutel zu öffnen.
Betrachten wir die Welt und sehen, worum es wirklich gehen sollte: unseren Wohlstand zu schützen, die Natur zu achten, aber nicht auf das zu verzichten, was wir als Gesellschaft erreicht haben. Zerstören wir den Wohlstand nicht mit überheblichen Versuchen, jedes Lebewesen unter staatlichen Schutz zu stellen, nur weil es gleichbedeutend mit 'progressem Denken' ist.
Am Ende des Tages sollten wir akzeptieren, dass der Cirrhitops mascarenensis nicht nur ein buntes Foto-Thema für Taucher, sondern für uns ein Anlass zu reflektieren ist: Wollen wir wirklich einer rauschenden Debatte über einen Fisch die Oberhand lassen, oder lieber unsere Energien auf tatsächliche, größere Herausforderungen der Umweltpolitik richten?