Bordkarte: Politische Korrektheit bis ans Flugzeugfenster!

Bordkarte: Politische Korrektheit bis ans Flugzeugfenster!

Bordkarten waren einst schlichte Eintrittskarten in den Himmel: ein Tor zur Freiheit. Doch in Zeiten von politischer Korrektheit sind sie zum Spiegel sozialer Drameinstellungen geworden.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Bordkarte – ein einfaches Stück Papier, das seit jeher das unaufhaltsame Gefühl von Freiheit und Abenteuer verkörpert. Aber was wäre, wenn ich Ihnen sage, dass diese kleine Eintrittskarte zum Himmel den Beigeschmack politischer Korrektheit angenommen hat? Wer hätte vor einigen Jahren gedacht, dass das simple Einsteigen in ein Flugzeug zu einem politisch aufgeladenen Spektakel werden könnte? Doch hier sind wir und sprechen über Bordkarten, die den krampfhaften Versuch symbolisieren, es wirklich jedem recht zu machen.

Zuerst die Basics: Eine Bordkarte ist schlichtweg das Ticket, das Ihnen Zugang zu Ihrem Sitzplatz im Flugzeug gewährt. Man erhält es nach dem Einchecken am Flughafen oder online. Fluggesellschaften auf der ganzen Welt nutzen sie seit den frühen Tagen der kommerziellen Fliegerei, und trotzdem wird diese simple Karte heute mit einer Art von großem sozialem Bewusstsein aufgeladen. Warum, fragen Sie? Nur weil man heutzutage nicht einmal mehr fliegen kann, ohne das soziale Justizgeschwader an Bord zu holen.

Früher gab es einfach eine Bordkarte. Heutzutage müssen wir durch eine Flutwelle von sozialen Regeln navigieren, die uns vorschreiben, wie wir diese zu verwenden haben. Die „nicht-binäre Option“ auf Tickets, die „keine Präferenzen“-Sitzplatzwahl, all das, um eine vermeintlich diskriminierungsfreie Zone über den Wolken zu schaffen. Was auch immer mit dem guten alten „Ladies and Gentlemen“ passiert ist?

Bordkarten sind zudem unwesentlich in bioterroristischen Zeiten. Das bedeutet, dass sie während der Pandemie zum Aushängeschild für Gesundheit und Sicherheit geworden sind. QR-Codes, Impfstatus und Kontaktdaten sind jetzt ebenso Standard wie der Aufdruck Ihrer Flugnummer und Ihres Sitzplatzes. Sicher, man könnte argumentieren, dass dies der Sicherheit dient, aber ist diese Überwachung mit dem alten Bild von Freiheit und Abenteuer überhaupt noch vereinbar?

Besonders in großen Flughäfen der westlichen Welt spielt die Bordkarte eine Rolle in einem System, das sich ständig den neuesten gesellschaftlichen Trends anpasst. Was einst altmodisch simpel war, ist heute eine Mikro-Kurve des kulturellen Anpassens. Das ist in Ordnung, sagt man uns. Es ist ein Zeichen des modernen Lebens und unserer fortschrittlichen demokratischen Werte. Die Bordkarte wird jetzt, ob wir es wollen oder nicht, Teil eines politisierten Flugerlebnisses.

Vergessen wir nicht das mediale Drama um Bordkarten. Wann immer eine Fluggesellschaft PR-Ärger hat, zieht sie politisch korrekte Tricks aus dem Hut. Sei es, die Geschlechterbezeichnungen zu entfernen oder eine neue Regelung für emotional unterstützende Tiere einzuführen, die Bordkarte passt sich immer dem neuesten Trend an. Aber lasst uns nicht naiv sein – ein kleiner Schritt in Richtung inklusiverer Bordkarten garantiert nicht, dass Flugreisen für alle zugänglich und angenehm sind.

Warum also der ganze Wirbel um die Bordkarte heute? Inmitten des Lärms um politische Korrektheit und soziale Gerechtigkeit wird die Bordkarte zum Symbol dafür, wie Unternehmen versuchen, auf der „richtigen Seite“ der Geschichte zu stehen. Ist das wirklich notwendig? Gibt es hier draußen nicht größere Probleme, die angegangen werden sollten?

Ein weiterer interessanter Aspekt ist der technische Fortschritt. Es gibt jetzt Mobil-Bordkarten, die – Überraschung, Überraschung – auch mit politischer Aufladung kommen. Denn das digitale Ding ist noch besser für Überwachung und Sammlung zusätzlicher Daten geeignet. Diese Entwicklung bietet der Staatsmacht noch mehr Kontrolle über den Einzelnen, während dieser nur schnell zum Geschäftstreffen fliegen will.

Während die Elektronisierung der Bordkarte den Fortschritt symbolisiert, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier auch ein Wertegerüst übergestülpt wird. Ist es nicht an der Zeit, Fragen zu stellen, warum solch einfache Dinge so sehr aus den Angeln gehoben und zu politisch aufgeladenen Symbolen gemacht werden?

Am Ende des Tages bleibt die Bordkarte dennoch das, was sie wirklich ist: ein wertvolles Instrument, das uns von A nach B transportiert. Allerdings sollten wir aufmerksam bleiben und überlegen, was geschehen ist, dass uns selbst diese kleine Karte als Vehikel für Meinungsmanipulation serviert wird.