Die Bewegung für indische Selbstverwaltung war die Revolution, die keiner kommen sah und die dennoch die Welt erschütterte. Im frühen 20. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahr 1885, hatte dieser Schlag gegen das britische Empire seinen Ursprung. Ja, richtig gehört, eine Handvoll mutiger Köpfe, die dachten, Indien könne mehr sein als nur eine britische Kolonie. In Bombay, dem heutigen Mumbai, traf sich der Indian National Congress, um die britische Herrschaft in Frage zu stellen. Diese Bewegung war kein Blitz in der Pan—sie dauerte Jahrzehnte.
Was kritisierten diese unerschrockenen Rebellen? Das Verlangen nach Eigenständigkeit! Eine Regierung in den Händen der Indianer statt in den Hallen der britischen Aristokratie. Freiheit, will man meinen, wäre etwas, für das Liberale applaudieren würden. Aber nein, Freiheit ist nur gut, wenn sie ins eigene politische Konzept passt! Nehmen Sie Mohandas Karamchand Gandhi, den Mann, der das „Gewaltfreiheitsmantra“ predigte. Eine Bewegung, die die britischen Herren davon überzeugen wollte, sie, die Inder, als gleichwertig zu akzeptieren. Ziemlich gewagt, oder?
Aber was war das eigentliche Problem? Es waren Forderungen, die ein Machtsystem infrage stellten. Die Briten, die den fragwürdigen Titel des 'zivilisierenden' Herrschers trugen, fühlten sich bedroht. Wie osbar wäre ein solches Verhalten, wenn man es im eigenen Land erleben würde! Die Bewegung begann auch als kulturelle Wiederbelebung, die das eigene Erbe feierte. Man stelle sich das heute vor: Ein Schrei nach Kultur inmitten der Globalisierung?
Schneller Vorlauf zu den 1930er Jahren, als die Bewegung Fahrt aufnahm und sich von London bis Delhi durchsetzte. Die Cripps-Mission von 1942 mag in den Geschichtsbüchern als bedeutend aufgeführt werden, aber für die indischen Freiheitskämpfer war sie eine Farce. Ein weiteres Makulaturstück aus dem Empire, das den Status quo beibehalten sollte. Doch die Bewegung war unaufhaltsam, und sie erlangte letztlich 1947 mit der Unabhängigkeit Indiens ihren spektakulären Höhepunkt.
Die britischen Loyalisten und Kompromissfreunde behaupten sicherlich, dass diese Unabhängigkeit eine gegen das koloniale Blatt gerichtete Revolution war. Und während sich die wirtschaftlichen und politischen Systeme wandelten, zeigten die heimischen Inder ihre Fähigkeit, ohne die fremde Herrschaft zu gedeihen. Trotz aller Widrigkeiten, die natürlich nicht über Nacht ausgelöscht wurden, ging Indien aus den Nachkriegsjahren als eigenständiger Staat hervor.
Die Bewegung für indische Selbstverwaltung war zweifellos ein widerständiger, jedoch ein notwendiger Schritt in Richtung Freiheit. Mit einem Lächeln im Gesicht brachen die Inder ihre Fesseln. Die Beweggründe dieser Bewegung zu verstehen, heißt, zu verstehen, dass wahre Selbstverwaltung ein Streben nach Gleichheit ist und bleibt. Leider hält nicht jede politische Gruppe, die Freiheit hochlobt, ihr Versprechen, sie zu verteidigen, wenn diese Freiheit einen anderen Akzent annimmt. Die "Bewegung für indische Selbstverwaltung" lehrt uns, dass Unabhängigkeit im Blut und in der Leidenschaft ihrer Verfolger verankert ist. Ein Lehrstück in der Geschichte, das uns alle lehren kann, wie unbequeme Wahrheiten Wahrheiten bleiben, egal wie sehr sie die Herrschenden irritieren mögen.