Belebey mag wie ein exotischer Cocktail in den Ohren klingen, ist aber tatsächlich eine faszinierende, wenn auch kaum bekannte Gattung von Perm-Reptilien. Diese urzeitlichen Kreaturen lebten vor über 250 Millionen Jahren während des späten Perm in den heutigen Steppengebieten Russlands. Warum sollte dich das interessieren? Weil Belebey einiges über unsere Vergangenheit verrät und uns lehrt, was passiert, wenn man seine Evolution ignoriert. Alle Anhänger der postmodernen Ignoranz, die glauben, die Natur sei ein Netflix-Dokumentarfilm, sollten hier besser aufpassen.
Belebey war ein kleiner, möglicherweise baumbewohnender Vertreter der mittlerweile ausgestorbenen Gruppe der Parareptilien. Diese Tiere trotzten den Herausforderungen einer rauen Welt ohne die Unterstützung liberaler Utopien von absoluter Sicherheit und Friedlichkeit. Wie viele ihrer Zeitgenossen verdankten sie ihr Überleben nicht einer übermäßigen Bequemlichkeit, sondern Anpassungsfähigkeit im Angesicht harscher Bedingungen.
Was uns zu einem weiteren interessanten Punkt führt: das Schicksal. Ja, Belebey war kurioserweise unter einer Gruppe von Tieren, die im Aussterben gipfelten, einem Schicksal, das unsere Vorfahren zweimal knapp vermieden. Der Untergang des Perm vor über 250 Millionen Jahren ist der düsterste Massensterben-Ereignis in der Geschichte der Erde. Um zu überleben, mussten die Überlebenden besser, schneller und stärker sein. Ein Konzept, das in unserer heutigen Welt oft belächelt wird, aber vielleicht doch seine Berechtigung hat.
Belebey fraß vermutlich kleine Insekten und hatte eine besondere Anpassung entwickelt: Wenn man den evolutionären Studien glauben darf, besaß er wahrscheinlich eine Art spezialisierten Gebisses, das ihm ermöglichte, seine Nahrung effizient zu verwerten. Anders als die Viertel der Bevölkerung, die darauf vertrauen, dass andere ihre Mahlzeiten für sie zubereiten, mussten Belebey ihre Eigenverantwortlichkeit zeigen. Selbst das sozialistischste Gemüt könnte von der Fähigkeit dieser Tiere lernen, sich an ihre Umgebung anzupassen, anstatt darauf zu warten, dass diese sich ihnen anpasst.
Belebeys Entwicklungsgeschichte mag trivial erscheinen, doch sie lehrt uns, dass 25 Millionen Jahre Umwälzungen und revolutionärer Veränderung nicht mit dem Träumen einer idealen Welt zu verwechseln sind, in der man bloß mit den Fingern zu schnipsen braucht, um seine Wünsche erfüllt zu sehen. Die Natur pfeift auf moralische Überbauten, sie fragt nicht nach Wollen und Gefallen. Sie handelt.
Und handeln, das sollte die Devise sein. Anstatt uns von einer verschwenderischen Hoffnung auf unbegrenzte Ressourcen oder dass "die Dinge sich irgendwie regeln" tragen zu lassen, sollten wir daran erinnert werden, dass es Überlebenskünstler wie Belebey waren, die in der Lage waren, den Herausforderungen zu trotzen, zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Denn, und hier lehrt uns die Geschichte der Gattung Belebey: Wer nicht bereit ist, sich anzupassen, der wird ein Fossil in den Annalen der Zeit.
Belebey fungiert, ob man will oder nicht, als ein Lehrstück für unsere gegenwärtige Existenz. Nicht alles in der Vergangenheit ist wert, ignoriert oder romantisiert zu werden. Diese kleinen Tiere sind ein Beweis dafür, dass selbst die größten Herausforderungen überwunden werden können, solange man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, den Mut zu haben, gegen den Strom zu schwimmen, und widerspenstig genug zu bleiben, um die Umstände zu ändern, statt davon geändert zu werden.
Vergessen wir nicht die anhaltende Bedeutung prähistorischer Lehren, nur weil sie nicht mit hypermodernen Ideologien übereinstimmen. Belebey ist das stille Echo einer Zeit, in der Kreativität, Einfallsreichtum und Mut gefragt waren – Werte, die unabhängig von politischem oder ideologischem Standpunkt überleben. Warum also nicht von einem Tier lernen, das sich nicht darum kümmerte, was andere von ihm hielten – sondern einfach nur da sein wollte.