Die Wahrheit über Baby-Genies: Was niemand sagt

Die Wahrheit über Baby-Genies: Was niemand sagt

Willkommen in der verrückten Welt der Baby-Genies! Wer hätte gedacht, dass der Traum aller Eltern – ein hochintelligentes Kind – irgendwann zu einer Art Elite-Projekt werden würde?

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Willkommen in der verrückten Welt der Baby-Genies! Wer hätte gedacht, dass der Traum aller Eltern – ein hochintelligentes Kind – irgendwann zu einer Art Elite-Projekt werden würde? Die Pandemie des wissenschaftlichen Machbarkeitswahnsinns hat die Welt in Atem gehalten, aber gerade hier und jetzt, in unserer technologischen Hochburg der westlichen Welt, wird kräftig an der genetischen Perfektion gearbeitet. Ja, richtig gehört: In den Laboratorien wird an intelligentem Nachwuchs gefeilt, um dem Nachwuchs den IQ eines Einstein zu verpassen.

Zunächst ein Blick auf die Spielwiese der Bio-Ingenieure: Was genau sind eigentlich Baby-Genies? Im Grunde handelt es sich um Babys, bei deren Zeugung modernste genetische Technologien eingesetzt werden, um bestimmte gewünschte Eigenschaften hervorzubringen. Das hat nichts mehr mit der romantischen Vorstellung von Nachwuchs zu tun. Hier nutzen Wissenschaftler CRISPR, IVF und andere ausgeklügelte Verfahren, um für merkwürdige „Traumkinder“ zu sorgen.

Vielleicht fragt sich der ein oder andere, wer hinter dieser neuen Welle des Designerbabys steht. Es sind die Tech-Giganten und Genforscher, die den Fortschritt um jeden Preis vorantreiben wollen. Gleichzeitig sehen sich Staaten gezwungen, Regularien für diese Art von Neuerung zu entwickeln – eine Aufgabe, die kaum zu bewältigen scheint. In Ländern wie den USA und China wird kräftig experimentiert, während Europa zögert – abgesehen von einigen besonders flexiblen Staaten.

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Punkt: Warum diese ganze Aufregung? Warum der Drang nach optimierten Genen? Die Antwort ist einfach: um vor anderen einen sozialen, wirtschaftlichen und natürlich einen intellektuellen Vorsprung zu haben. Dieser Drang speist sich aus einem tief verwurzelten Wunsch nach Perfektion, dem Streben danach, dem evolutionären Zufall ein Schnippchen zu schlagen. Diese Kinder sollen die Genies von morgen werden, die klassisch gebildeten und wohlerzogenen Bürger, die das annus horribilis der Menschheit hinter sich lassen.

Natürlich sind Kritiker überall zu finden. Sie sagen, dass wir in unserer Hybris Gefahr laufen könnten, die Grundwerte der Menschlichkeit zu verlieren. Sie warnen vor einer Welt voller sozialer Ungerechtigkeiten, in der der natürliche Lauf der Dinge aufgrund menschlicher Eingriffe aus den Fugen gerät. Aber wenn die Menschheit etwas liebt, dann ist es das Spielen mit dem Feuer.

Und dann ist da noch die erbärmliche Angst vor dem völlig sicheren „Superkind“, das in naher Zukunft von einem weniger wissenschaftlich orientierten Menschen nicht zu unterscheiden ist. Was, wenn diese Baby-Genies tatsächlich zu einer Riege komplett abgehobener elitären Übermenschen heranwachsen? Der Mittelstand muss gewarnt werden!

Nicht zu vergessen das Trendargument der Angepasstheit. Ein Kind zu haben, das in einem System geboren wird, das auf Fortschritt, Meritokratie und Fortschrittsgedanken setzt, passt angeblich perfekt in unsere moderne Welt. Es erscheint zumindest einleuchtend, dass die Tech-Industrie begierig darauf ist, auch hier mitzumischen.

Man stelle sich diese neue Art von Baby-Genies vor, wie sie voll perfekt durchoptimiert, bereits im Kindergarten das Periodensystem rezitieren, während die naturbelassenen Nachkömmlinge gerade erst das Kugellager des Spielzeugautos verstanden haben. Die eigentliche Frage ist doch, ob wir dies wirklich wollen.

Die konservative Sichtweise auf Baby-Genies ist alarmiert und zugleich fasziniert von dem Ausmaß, in dem die Demokratie mit diesen Entwicklungen umgehen muss. Die gesellschaftlichen Veränderungen, die mit dem Aufkommen dieser Methodik einhergehen, können gewaltig sein. Möchten wir eine Zukunft voller elitärem Denkansatz, oder sollten wir nicht doch an den natürlichen Werten der Gemeinschaft festhalten?

Schließlich ist das Interessante an dieser Debatte nicht nur das, was jetzt passiert, sondern auch die Expertenmeinungen über den zukünftigen Gen-Pool der Menschheit. Wir stehen am Anfang einer neuen Ära der Wissenschaft, die durchaus mehr als nur den kleinen Kreis von Akademikern betrifft. Und in diesem Neuland sind wir Menschen mehr denn je dazu angehalten, eine kritische, bewusste und zukunftsorientierte Haltung einzunehmen.