António Guterres: Der ewige Vermittler, der nichts verändern kann

António Guterres: Der ewige Vermittler, der nichts verändern kann

António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen seit 2017, könnte man als freundlichen Vermittler bezeichnen, aber seine tatsächliche Wirkung bleibt fraglich. Was hat er wirklich erreicht, abgesehen von endlosen Reden?

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Wer hätte gedacht, dass der nette ältere Herr mit dem sanften Lächeln eigentlich der internationale Vermittler ist, der uns alle retten soll? António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen seit 2017, hat sich seit seiner Wahl als die zähe Glühbirne gezeigt, die einfach nicht aufhören will zu flackern. Er trat die Nachfolge von Ban Ki-moon an, einem weiteren Meister der nichtssagenden Diplomatie. Die Frage ist: Was hat Guterres wirklich erreicht, und warum scheint seine Agenda so perfekt auf Phrasendrescherei fokussiert zu sein?

Zuerst das Wer und Wann. Guterres, ehemaliger portugiesischer Premierminister (1995-2002), wurde 2016 als neunter Generalsekretär der Vereinten Nationen gewählt und trat sein Amt im Januar 2017 an. Wo agiert er? Na klar, in den heiligen Hallen der UNO in New York City, dem modernen Babel der ständigen Reden und Zero-Action. Aber warum ist er in dieser Position? Werfen wir einen Blick auf seine Agenda: Klimawandel, Migration und Konfliktlösung. Klingt ambitioniert, nicht wahr? Die Realität ist, dass diese Megathemen unausweichlich die üblichen Verdächtigen sind, die jede Wahlperiode hervorgezaubert werden.

Sein Einsatz für den Klimawandel ist umwerfend vorhersehbar. Er nennt es die größte Herausforderung unserer Zeit. Ein starkes Statement, das jeden grünen Geist in der Großstadt entzückt. Doch während Guterres die großen umweltfreundlichen Reden hält, sieht die globale Realität anders aus: Die großen Verschmutzer entwickeln weiterhin Industrien, als gäbe es kein Morgen. China, Indien, die USA - die Riesen, die stur in die falsche Richtung trampeln. Aber Guterres spricht lieber bei Konferenzen an wohlklingende Zuhörer über „grüne Energien“, während Kohlendioxidemissionen klettern.

Dann haben wir seine geliebte Humanitäre Agenda. Migration und Menschenrechte sind seine Steckenpferde. Der Mann liebt es, von Menschenrechten zu sprechen. Aber was passiert in den Ländern, in denen er wirklich etwas ändern könnte? Doch was sehen wir, wenn wir genau hinschauen? Enorme Migrantenströme, die zu sozialen Spannungen und ökonomischen Belastungen führen. Starre Bürokratie und ineffiziente Programme bleiben das Vermächtnis, während Guterres mit aufmunternden Worten die Welt umarmt.

Was Konflikte angeht, ist seine Bilanz mehr als fragwürdig. In Syrien, dem Jemen und anderen Krisengebieten deutet nichts auf einen Durchbruch durch die UNO hin. Diplomatie ist fantastisch auf dem Papier, aber echte strategische Schritte bleiben aus. Leider bleibt er ein Experte darin, den Nationen zu gestatten, ihre endlosen Konflikte zu verlängern, während er höfliche Schnäppchen auf internationalen Gipfeln macht.

Warum bleibt Guterres dann an der Spitze? Die Antwort könnte unbequem sein. Es passt einfach gut in das Bild des liberalen Establishments, dass jemand wie Guterres, der große Reden hält, aber wenig bewegt, an der Spitze steht. Seine Position zeigt, dass es für einige wichtiger ist, politisch korrekt zu bleiben, als wirklich robuste Lösungen zu suchen. Liberale applaudieren gerne den Mantras des Umweltschutzes und der humanitären Rhetorik, ohne echte Veränderungen einzuleiten.

Was wir wirklich brauchen, sind durchsetzungsstarke Führer mit Rückgrat, die nicht im diplomatischen Labyrinth verloren gehen. Guterres mag ein erfahrener Politiker sein, aber seine Taktik ist dieselbe wie die seiner Vorgänger: Reden, Reden, keine Taten! Die Welt braucht mehr als nur einen freundlichen Vermittler; sie benötigt Führer mit Mut, echte Lösungen und nicht nur schicke Aussichten zu präsentieren.

Am Ende bleibt seine Zeit im Amt ein Beweis für die frustrierende Langsamkeit und die Eingrenzungen, die zu viele multilaterale Organisationen plagen. Guterres mag sein Bestes geben, aber sein Bestes ist leider oft nicht genug. Seine Amtszeit geht weiter, ein Marathon des guten Gewissens, aber der Welt fehlt der Sprint zu echten Ergebnissen.