Warum die Anti-Polizei Stimmung einen gefährlichen Weg einschlägt

Warum die Anti-Polizei Stimmung einen gefährlichen Weg einschlägt

Die Anti-Polizei-Stimmung in Deutschland wächst, doch diese Bewegung setzt gefährliche Signale für die Sicherheit in unserem Land.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Die wachsende Anti-Polizei-Stimmung in Deutschland ist wie ein schlecht inszenierter Krimi: je länger er läuft, desto unglaubwürdiger wird er. Wer: Von jungen Aktivisten bis hin zu eingefleischten Alt-68ern schwingen sich derzeit zahlreiche Menschen auf, um gegen die Polizei zu wettern. Was: Diese Bewegung appelliert oft an unsere Emotionen, indem sie behauptet, dass die Polizei für Rassismus und Gewalt verantwortlich wäre. Wann: Seit den letzten paar Jahren gewinnt diese Stimmung immer mehr an Fahrt. Wo: Von Berlin bis München, in großen Städten aber auch in kleineren Gemeinden. Warum: Der Grund? Eine verzerrte Wahrnehmung von Polizeiarbeit und ein bedenklicher Hype in den sozialen Medien.

Die Liebe zum Drama ist nichts Neues. Menschen lieben es, sich über Missstände aufzuregen. Doch wehe dem Land, in dem die Polizei zum Sündenbock für gesellschaftliche Missstände wird. Denken wir mal scharf nach, bevor wir die einzige Institution verteufeln, die für Recht und Ordnung sorgt. Ohne Polizei hätten Anarchisten freien Lauf und Deutschland könnte sich auf Chaos und Gesetzlosigkeit vorbereiten.

Man stelle sich eine Welt ohne Polizei vor. Das Chaos auf den Straßen, die Kriminalität steigt, die Menschen verlieren Vertrauen in die staatlichen Institutionen. Klingt wie ein dystopischer Film, nicht wahr? Überraschenderweise ist es genau das, worauf einige propagieren. Denn in ihren Augen ist die Polizei kein Beschützer, sondern eine Bedrohung.

Oft wird behauptet, dass die Polizei gewalttätig ist. Ein paar schlechte Äpfel machen noch keinen schlechten Baum. Die „Defund the Police“-Hysterie ist absurd. Was kommt als Nächstes? Krankenhäuser schließen, weil ein paar verrückte Ärzte existieren? Uns fehlen die Hände über dem Kopf, angesichts solcher Denkweisen.

Dann gibt es dieses Missverständnis über die Polizeipräsenz. Je mehr Polizei, desto weniger Freiheit, richtig? Falsch! Tatsächlich bedeutet mehr Polizei mehr Sicherheit — für uns alle. Wie schnell vergessen manche den Dienst der Polizei, wenn seinetwegen Verbrechen verhindert oder aufgeklärt werden?

Es wird gerne übersehen, dass die Polizei unsere Abende sicher macht, während wir uns beim Abendessen entspannen. Oder, dass sie trotz Drohungen und Gefahren weiterhin dienen. Wie schnell vergessen einige die Bürger in Uniform, die jeden Tag Kopf und Kragen riskieren.

Ein weiterer Punkt: Die Diskreditierung der Polizei durch Zerrbilder und memes im Internet beweist nur, wie weit die Entrückung der Realität gegangen ist. Die Flut an unberechtigten Vorwürfen gegen die Polizei tut nichts anderes, als Ressentiments zu schüren.

Im Medienalltag wird oft ein rosarot-gespiegeltes Bild gezeigt, in dem die Polizei als die strenge Lehrerin dargestellt wird, die niemand leiden kann. Daran ist nur die ideologische Blase schuld, die sich nicht mit der Realität auseinandersetzt.

Die Vorstellung, dass die Polizei von Grund auf böse ist, ist naiv. Vielleicht sollten wir uns auch mal die Frage stellen, wem es dient, die Polizei so darzustellen.

Nein, die Anti-Polizei-Stimmung ist kein Zeichen von Fortschritt. Vielmehr hält sie uns davon ab, zu erkennen, dass ohne Polizei keine Sicherheit herrscht. Sie verhindert, dass wir zu schätzen wissen, dass die Polizei das Rückgrat eines sicheren und geordneten Staates darstellt.

Die öffentliche Stimmung gegen die Polizei hat gefälschte Versionen von Gleichberechtigung in den Vordergrund gerückt. Die Realität ist jedoch, dass die Polizei genau jene aufscheinende Gerechtigkeit herstellt, die so viele ignorieren.

Anstelle sich wie die Schafe von einem Hype treiben zu lassen, sollten wir Realitätscheck betreiben: Ohne Polizei sind wir verloren. Anstatt unseren Respekt vor denen zu verlieren, die ihr Leben für unsere Sicherheit geben, sollten wir ihnen applaudieren und uns darauf besinnen, was wirklich zählt.