Warum Asimovs Meisterwerk die Linken in den Wahnsinn treibt

Warum Asimovs Meisterwerk die Linken in den Wahnsinn treibt

Isaac Asimovs "Am Rande des Morgen" ist ein Meisterwerk der Science-Fiction, das die Nerven der modernen Linken strapaziert. Die Geschichte entwirft ein Bild einer Zukunft, in der Wissenschaft und Vernunft über politische Korrektheit siegen und präsentiert damit eine visionäre Welt, die gerade heute unbequeme Wahrheiten offenbart.

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Isaac Asimov, der Großmeister der Science-Fiction, schrieb mit "Am Rande des Morgen" ein Werk, das so politisch inkorrekt ist, dass es den heutigen Gutmenschen den Schweiß auf die Stirn treibt. Verlegt wurde das Buch ursprünglich 1950 in den USA, einem Land, das damals noch die Freiheit der Rede hochhielt. Die Geschichte entfaltet sich in einer nicht allzu fernen Zukunft, wo Wissenschaft und Logik über allem stehen. Das macht das Buch heute zum roten Tuch für jene, die emotionale Erzählungen bevorzugen, welche sich mehr mit der eigenen Empfindsamkeit als mit der Realität beschäftigen.

Was macht "Am Rande des Morgen" so brisant? Ganz einfach: Asimov malt uns eine Zukunft, in der harte Arbeit, Vernunft und Wissenschaft als nonplusultra betrachtet werden. Die Charaktere sind keine jammernden Seelchen, sondern Ingenieure und Wissenschaftler, die die gute alte Neugier und den Erfindungsgeist beloben. Diese Werte waren früher selbstverständlich, heute werden sie von einigen als altmodisch verschrien.

  1. Wissenschaft als Waffe der Vernunft: In Asimovs Werk wird die Wissenschaft als Lösung aller Probleme präsentiert. Während viele heute darüber diskutieren, wie etwas zu fühlen sein könnte, geht es hier um was machbar ist. Logik und Fakten gehen vor Emotionen und Illusionen.

  2. Die Helden sind Ingenieure: Asimov hatte keine Zeit für Hipster-Musiker oder flüchtige Influencer. Nein, seine Helden sind Ingenieure, die auf Fakten beruhende Entscheidungen treffen und für ihre Arbeit Verantwortung übernehmen. Während manche heute Glück mit faulen demokratischen Prozessen verwechseln, zeigt Asimov den Wert harter Arbeit und Verantwortung.

  3. Technologischer Fortschritt ohne "Bedenken": In dieser fesselnden Zukunftsvision gibt es keinen Raum für den Lärm von Pessimisten. Technologie wird als das gesehen, was sie ist: eine Möglichkeit, die Zukunft besser zu machen. Es ist eine Gegenbewegung zu jenen, die Fortschritt als Bedrohung der Vergangenheit ansehen.

  4. Ohne "Abschiede von der harten Realität": In Asimovs Geschichten gibt es kein Entkommen in einen rosaroten Traum. Es geht um die harte Realität, und die Protagonisten stellen sich ihr, statt sich in kleinlichen Streitereien zu verlieren oder auf Subventionen zu hoffen.

  5. Die moralischen Codes der Wissenschaft: Wissenschaft beinhaltet Ethik. Das Buch zeigt, dass wahre Ethik wissenschaftlich fundiert ist, nicht unaufhörlich relativiert. Das wäre ein Konzept, das heutigen Moralisten das Blut in den Adern gefrieren lässt.

  6. Unbequeme Wahrheit: Kein genderneutrales Geschwafel oder übertriebenes Flaggenwinken. Die Figuren nehmen ihre unangenehmen Realitäten in Kauf und arbeiten daran, sie zu verbessern, nicht zu beschönigen.

  7. Zeitlos, nicht nutzlos: Statt in selbstreferentiellen Dialogen zu schwelgen, präsentiert "Am Rande des Morgen" eine zeitlose Relevanz. Es ist unbequem realistisch und bleibt damit auch 70 Jahre nach seiner Veröffentlichung relevant.

  8. Flucht vor trivialen Ablenkungen: Asimovs Zukunft ist frei von trivialen, ethnozentrischen Ablenkungen. Die Horizonte sind weit und laden zu großen Herausforderungen ein.

  9. Wahrheit über politischen Korrektheitswahn: Seinerzeit ein Aufruf zur Vernunft, heute nahezu revolutionär. Asimovs Werk erlaubt keine Interpretation im Lichte der Vernebelungstaktiken des Modernismus.

  10. Gegen die Tyrannei der Mehrheit: In diesem Wissenschaftsriesen wird jene tyrannische Strömung infrage gestellt, die versucht, den Fortschritt über das Kollektiv zu unterdrücken. Es ist ein kühner Kontrapunkt zu "demokratischen" Gleichmachern, die keinen Unterschied zwischen Fiktion und Realität machen wollen.

Schließlich hält "Am Rande des Morgen" der Gesellschaft einen Spiegel vor, der all das zeigt, wovor sich eine Generation, die sich mehr mit dem Wie als mit dem Was beschäftigt, scheinbar fürchtet. Ein Buch, das genauso provozieren wie belehren kann, und das Lust und Neugier anstachelt, in die Zukunft, nicht die Vergangenheit zu schauen.