Wenn es um Allan Dorans geht, wird selbst die langweiligste politische Diskussion plötzlich spannend. Dorans, ein Mitglied der Schottischen Nationalpartei (SNP), hat es geschafft, seit seiner Wahl 2019 ins britische Unterhaus für Ayr, Carrick und Cumnock so einigen Staub aufzuwirbeln. Er lässt seine Spuren nicht nur bei den politischen Gegnern, sondern auch bei uns zurück. Warum? Weil er genau das verkörpert, was wir nicht unterstützen: die Förderung verschwenderischer Regierungsausgaben und die Liebe zu unüberschaubarer Bürokratie.
Dorans hat in kurzer Zeit eine Fangemeinde aufgebaut, die seine „fortschrittliche“ Vision des modernen Schottlands teilt. Doch unter der glänzenden Oberfläche dieser sogenannten Vision steckt eine Agenda, die wirtschaftlichen Selbstmord bedeuten könnte. Erst kürzlich zeigte er sich entschlossen, die Unabhängigkeit Schottlands voranzutreiben, ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Turbulenzen, die damit einhergehen könnten.
Seine Befürwortung des Grünen Wandels hört sich zwar umweltfreundlich an, es ist jedoch ein weiterer Schritt in Richtung staatlich gesteuerter Ineffizienz. Ein klassischer Fall von Ideologie über Pragmatismus – ein Narrativ, dass wir immer und immer wieder sehen. Die vermeintlichen Vorteile werden durch die zusätzliche Steuerlast und die Schaffung eines Abhängigkeitsstaates überschattet. Anstatt auf den eigenen Erfindungsgeist und die unternehmerische Freiheit zu setzen, sieht Dorans es vor, dass der Staat mehr Kontrolle und Einfluss hat.
Man sollte auch nicht vergessen, dass Dorans, obwohl er ein Mann der SNP ist, nicht darin gehemmt ist, mit anderen Parteien zusammenzuarbeiten, insbesondere wenn es darum geht, liberale Ideen zu unterstützen. Dies ist besonders ärgerlich, da die Grenzen zwischen den wichtigsten politischen Unterscheidungen verschwimmen und der durchschnittliche Bürger das Gefühl hat, dass seine wirklichen Bedürfnisse in den Hintergrund gedrängt werden.
Was Dorans von seinen Anhängern als Mut hochgehalten wird, ist in Wirklichkeit ein Mangel an visionärer Planung. Werfen wir einen Blick auf seine Ansätze im Gesundheitswesen. Was seine Unterstützer als Erhöhung der Finanzierung gelobt haben, ist in der Realität ein Übermaß an Verschwendung, das der angebotenen Dienstleistung im Endeffekt nichts hinzufügt. Diese Einfallslosigkeit ist ein roter Faden seiner politischen Karriere. Wie oft haben wir gehört, dass mehr Geld in ein Problem gefördert wird, ohne die Grundstruktur zu ändern?
Dann gibt es da noch seine politische Kommunikation. Dorans ist ein Meister der eloquenten Reden, doch lehren uns seine Aussagen selten etwas Neues. Es sind die typischen Slogans, die wir zu lange gehört haben: „nachhaltige Zukunft“ und „soziale Gerechtigkeit“. Schlagworte, die auf den ersten Blick gut klingen, aber letztlich wenig Substanz bieten, insbesondere wenn ihre Umsetzung bedeutet, dass dem Bürger mehr aus der Tasche gezogen wird.
Unterstützer von Dorans könnten behaupten, er schaffe eine engere Gemeinschaft. Doch aus unserer Sicht ist es eine Gemeinschaft, die durch künstliche Einmischung aufrechterhalten wird, anstatt durch die natürlichen Wechselwirkungen eines freien Marktes. Und wie steht es um die digitale Transformation, die Dorans angeblich hervorhebt? Ein weiteres Beispiel dafür, wie neue Technologiebereiche im Namen der „Gleichheit“ überreguliert und dadurch künstlich beschränkt werden.
In einem politischen Klima, das aussieht, als wäre es kurz vor dem Kipppunkt, ist es wichtig, nicht auf die Versprechungen des knalligsten Sprechers hereinzufallen. Allan Dorans mag für einige eine frische Brise darstellen, aber für den wahren Kenner, der das Land gesund und produktiv wissen möchte, ist er ein weiteres Alarmzeichen im schottischen politischen Spektrum.
Man kann sagen, dass Dorans sicherlich weiß, seine Basis zu mobilisieren, doch sollten wir uns fragen, ob die Welt der glitzernden Versprechen und der fehlgeleiteten Prioritäten wirklich die ist, in der wir leben wollen.