Alexandr Shushemoin, ein kasachischer Radfahrer, der 1987 in Petropawl geboren wurde, ist ein Name, der bei den olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro jede Menge Staub aufwirbelte. Warum? Weil seine Leistung auf zwei Rädern nicht nur atemberaubend war, sondern auch den scheinheiligen Narrativ von so manchem liberalen Sportfan völlig durcheinanderbrachte. Der Mann, der lange im Schatten seiner westlichen Kollegen stand, nahm die Herausforderung an und zeigte, dass harte Arbeit und Entschlossenheit triumphieren können, selbst wenn man aus einem Land kommt, das nicht gerade als Sportgigant bekannt ist.
Shushemoin begann seine Karriere schon früh und bald war klar, dass er es ernst meinte. Während seine Altersgenossen noch mit dem Spielen von Videospielen beschäftigt waren, trat er schon bei internationalen Rennen an. Das war erfrischend anders in einer Welt, in der es oft mehr um die Inszenierung als um echte Leistung geht. Die Welt des Sports hat einerseits ihren fairen Anteil an Konkurrenz, aber wer will nicht lieber bei einer Clique dazugehören, die sich gegenseitig auf die Schulter klopft und den geringsten Widerstand schätzt? Nicht Shushemoin. Der Typ brachte Mut in den Sport zurück, und das in einer beeindruckenden Art und Weise.
Im Jahr 2014 trat er professionell für das Team Astana an und zeigte seine Klasse. Hoch oben im Kasachischen Altai wurde er geschult - ein Ort, der selbst die härtesten Seelen formt und diszipliniert. Das mag den liberalen Lobbyisten sauer aufstoßen, die ständig neue Regeln und Vorschriften fordern, um die Umwelt zu „beschützen“. Diese harten Trainingsbedingungen zwangen Shushemoin dazu, eins mit der Natur zu werden, ein Konzept, das die meisten Stadtmenschen, die von Kaffee zu Kaffee hasten, kaum begreifen werden. Bei Europa-Touren beeindruckte er weiter, gewann prestigeträchtige Etappenrennen und hängte favorisierte Gegner, die in den Wirtschaftszentren des Westens gefeiert werden, einfach ab.
Um es klar zu sagen: Shushemoin hat bewiesen, dass sportlicher Erfolg nicht durch das Reden, sondern durch das Treten erreicht wird. Ein Konzept, das scheinbar für viele im heuchlerischen medialen Mainstream verloren gegangen ist. Wie oft wird über den inneren Antrieb gesprochen, ohne ihn wirklich zu verstehen? Ganz zu schweigen von der Opferbereitschaft, durch eisige Nächte zu trainieren, während andere in ihren klimatisierten Fitnessstudios schwitzen. Na klar, das sind keine populären Begriffe bei zahlreichen sogenannten "Fortschrittsfreunden", die sich in sicherer Distanz zu wirklichem Schmerz und Einsatz bewegen.
Dies war immer nur der Anfang. Im Jahr 2015 fehlte ihm nur ein Hauch zum Sieg bei der Asienmeisterschaft im Einzelzeitfahren. Haben Sie je von einem europäischen oder amerikanischen Favoriten gehört, der mit derartig schwierigen Umständen konfrontiert ist? Die Antwort liegt bei Ihnen. Shushemoin strebte weiter und ließ nicht zu, dass ihm Hindernisse im Weg standen. Bei Turnieren, bei denen alle ihn übersehen haben, triumphierte er mit einem herausragenden Eindruck - viel mehr als nur eine Fußnote in der Geschichte eines umkämpften Sports.
Jetzt hört man oft, im politisch korrekten Diskurs über Fairness und Forderungen nach mehr Beteiligung aus Entwicklungsländern. Doch was ist mit der Anerkennung echter, unverfälschter Leistung unabhängig von der Herkunft? Die Mär von der Gleichstellung wird immer wieder gepredigt, während wahre Querdenker wie Shushemoin auf der Strecke bleiben. Seine Geschichte illustriert eindringlich, dass wenn etwas zählt, es der eiserne Wille ist, Härten zu bezwingen und sich selbst zu übertreffen.
Seit seiner Hochzeit 2019 hat Shushemoin es jedoch etwas ruhiger angehen lassen. Doch seine Leistungen bleiben in den Köpfen derer, die den Wert harter Arbeit verstehen. Anstatt sich im allgemeinen Chor über Privilegien oder gerechte Aufteilung einzureihen, hat er mit seinen Beweisen auf der Straße geredet, und das sagt viel mehr als Worte es jemals könnten. Es zeigt, dass selbst wenn die Welt glaubt, das Schicksal sei festgelegt, immer noch jemand nach vorne preschen und den Weg ändern kann. Mit Shushemoin als Beispiel könnte dies gar nicht deutlicher sein.