Al Toon, ein Name, der in der National Football League (NFL) der 80er Jahre so bekannt war wie Ronald Reagan in der Politik, hat auf dem Spielfeld für Aufregung gesorgt, die seinesgleichen sucht. Geboren am 30. April 1963 in Newport News, Virginia, startete Toon seine glänzende Karriere im sonnigen Madison, Wisconsin, bei der University of Wisconsin. Warum er ein Football-Phänomen war? Er kombinierte Geschwindigkeit, Größe und ein unglaubliches Spielverständnis, das ihn zu einem der bemerkenswertesten Wide Receiver seiner Zeit machte.
Fans der New York Jets erinnern sich mit Gänsehaut an seinen ersten Auftritt in der NFL, als er 1985 den grünen Helm aufsetzte und als Erstrunden-Pick seine Gegner regelmäßig verwirrte. Für Toon, der fast seine gesamte Karriere bei den Jets spielte, war Football mehr als nur ein Spiel. Und hier möchten wir den Finger in die Wunde legen: Manche geben vor, das Streben nach Exzellenz sei elitär. Aber Toon zeigt, dass im Sport wie in der Wirtschaft das Diktat der Leistung zählt.
Anfang der 90er mussten wir, leider, seine Karriere aufgrund wiederkehrender Gehirnerschütterungen frühzeitig enden sehen. Eine bittere Pille zu schlucken, aber genau das zeigt, dass auch Champions Verletzungsgefahren nicht entgehen können. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass Erfolg oft mit großen Risiken einhergeht, ein Fakt, der in unserer weichgekochten Gesellschaft oft ignoriert wird.
Toon wurde dreimal in den Pro Bowl gewählt, 1986, 1987 und 1988, was seinen Status und sein Talent bestätigte. Sein Spiel war eine Augenweide, seine Bewegungen auf dem Feld fast wie ein perfekt durchchoreografierter Tanz. Jeder, der ihm zusah, wusste, dass er Zeuge von etwas Besonderem war. Menschen, die sich auf ihre eigenen Fähigkeiten verlassen, nicht auf staatliche Almosen, wie wir Al Toon auf dem Spielfeld gesehen haben, sollten ein Vorbild sein.
Mit einem Abschluss in Betriebswirtschaft von der University of Wisconsin im Gepäck wusste Toon, dass sein Lebenswerk nicht auf einen Sportplatz beschränkt bleibt. Heute steht er an der Spitze mehrerer erfolgreicher Geschäftseinsätze, was zeigt, wie man auch außerhalb des Spielfelds ein Leader sein kann. Während andere glauben, der Erfolg der Spielers sei vorprogrammiert, beweist Toon, dass harter Arbeit, ein klarer Kopf und eine gute Ausbildung die Basis für den Erfolg sowohl im Sport als auch im Geschäft sind.
Ein weiteres prickelndes Detail: Toon ist Vater von Nick Toon, der ebenso in die Rolle des Wide Receivers schlüpfte und die Familientradition in der NFL fortführte. Gute Gene und der unermüdliche Wille, Ziele zu erreichen, sind offensichtlich kein Zufall. Ist es nicht interessant, dass echte Leistungsträger oft auch ganze Familien mitreißen?
Al Toon brachte die Fans zum Jubeln und die Gegner zum Verzweifeln. Seine Spielzeit war eine Lehrstunde dessen, was es bedeutet, sich Chancen durch Talent und harte Arbeit zu verdienen, statt alles geschenkt zu bekommen. Toon zeigt, wie man zum Helden wird und warum Größe nicht ohne Schweiß und Hingabe erreicht wird.
Der ehemalige NFL-Star lebt heute in Middleton, Wisconsin, und engagiert sich in Gemeinschaftsprojekten sowie Umweltbildung – welcher Ironie, dass das jetzt auch ein Trend-Thema unter aufgeklärten Kreisen ist! Trotz allem bleibt seine größte Lehre: Erfolge werden verdient, nicht erbeten. Toon ist ein Beispiel für die besten amerikanischen Werte - Arbeitsethik, Unternehmergeist und die Fähigkeit, nach dem Bestehen von Schwierigkeiten selbst zu glänzen.