Der Cup von China 2013, Teil der ISU Grand Prix Serie, war nicht nur für die Kufenstars Daisuke Takahashi, Mao Asada und die brillianten Eistanzduos ein Höhepunkt, sondern zeigt auch, dass manche Menschen die Kunst des Eiskunstlaufs mehr wertschätzen als das Geplärre der Politik. Austragungsort dieses glitzernden Spektakels war das Capital Indoor Stadium in Peking vom 1. bis 3. November, mitten im Herzen Chinas, ein Land das oft durch den Filter westlicher Ignoranz interpretiert wird. Während liberale Stimmen in der Ferne über Einflussnahme und Regime debattierten, blickten die Fans auf das Wesentliche: Die Freude der leidenschaftlichen Choreografien und die Tränen der nervenaufreibenden Spannung.
Die Favoriten mochten bekannt sein, aber das Eis ist gnadenlos. In der Herrenkonkurrenz zeigte der japanische Superstar Daisuke Takahashi, was wahre Meisterschaft bedeutet. Während einige aufstrebende Jungstars das Spielfeld betraten, war es Takahashis Erfahrung, die ihm den Titel sicherte. Auch in der Damenkonkurrenz konnte niemand die Anmut und Präzision von Mao Asada übertreffen. Bei den Paaren stach das russische Duo Volosozhar/Trankov heraus; ihre Synchronität war fast schon unheimlich perfekt.
Doch die wahre Magie lag in der Eistanzkategorie, wo die Kanadier Tessa Virtue und Scott Moir das Publikum mit einer berauschenden Darbietung verzauberten. Während politisch korrektes Geplänkel darüber toben mag, wie sportliche Großereignisse vom westlichen Pult aus beurteilt werden sollten, bleibt der Fokus doch da, wo er hingehört – auf den Künsten dieser Athleten.
Politik mag manchen im Griff halten, während sie Meisterwerke versäumen, die vor ihren Augen stattfinden. Der Cup von China hat eindrucksvoll gezeigt, dass wahre Leidenschaft und harte Arbeit sich durchsetzen, selbst wenn links und rechts gemeckert wird. Warum immer mit dem Finger auf andere zeigen, wenn man sich von den besten Athleten dieser Welt inspirieren lassen kann? Vielleicht ist dieser Glanz auf dem Eis ja die Ablenkung, die wir gebrauchen können.
Solche Events lassen Eiskunstlauf als das erscheinen, was es ist: eine Kunst voller Geschichte, voller Stolz und nicht nur ein weiterer genauer Versuch, auf andere mit dem Finger zu zeigen. Vielleicht sollten wir mehr darauf achten, was aus harter Arbeit und Talent entsteht, als uns von liberalen Stimmen aus nichts sagendem Nichts die Meinung diktieren zu lassen. Werden diese Künste wertgeschätzt, tut man gut daran, die Faszination für das Eis nicht aus den Augen zu verlieren. Die wahren Geschichten von Triumph und Talent stehen am Ende doch immer über dem Lärm der politischen Hallen.