Warum die 2002–03 Zyklonsaison zeigt, dass der Klimawandel-Hype überbewertet ist

Warum die 2002–03 Zyklonsaison zeigt, dass der Klimawandel-Hype überbewertet ist

Die Zyklonsaison 2002–03 in Australien wird oft als Beweis für den Klimawandel angeführt. Doch war sie wirklich so außergewöhnlich oder doch bloß ein natürlicher Wetterzyklus?

Vince Vanguard

Vince Vanguard

Wer glaubt, dass 2002–03 die australische Zyklonsaison dem Klimawandel-Virus neues Futter gibt, der täuscht sich gewaltig. Zwischen dem 1. November 2002 und dem 30. April 2003 wurde die australische Küste von Zyklonen heimgesucht, darunter auch die Schwergewichte. Doch waren diese Naturereignisse wirklich das Produkt eines menschengemachten Klimawandels oder erleben wir einfach nur das, was der Planet seit Jahrtausenden durchmacht? In dieser Saison gab es mehrere bemerkenswerte Stürme, nämlich Zyklon Inigo, der Nordwesten Australiens traf und dabei beachtliche Zerstörung anrichtete, sowie nicht zu vergessen Zyklon Erica. Nun fragen sich Alarmisten wahrscheinlich, ob dieser Vorfall den "Zorn des fossilen Brennstoffs" darstellt.

Doch lassen wir mal die Fakten für sich sprechen. Es ist einfach gesagt: In der australischen Region gibt es, wie jedes Jahr, Zyklonsaisons, und manchmal sind sie stärker. Überraschend? Kaum. Wenn der Wind stärker weht und mehr Regen fällt, ist das nicht der Zorn der Erde durch unser Konsumverhalten. Es ist die Natur, die tut, was sie immer getan hat: sich anpassen und wieder anpassen. Es ist faszinierend, wie dies von denjenigen aufgerüstet wird, die einfach nicht akzeptieren können, dass unser Planet lebendig ist und sich drehen kann, ohne dass wir ihn dazu zwängen.

Nun, quer durch den Globus war auch dieses Jahr aktiv, aber nicht mehr und nicht weniger als gewöhnlich. Zyklon Nummer eins: Im Vorfeld wurde eine Reihe von Zyklonen aus dem Nichts entdeckt. Das sei unnormal, sage man. Doch genau das zeichnet Wetterphänomene aus, Überraschung ist ja schließlich Teil der Natur.

Das Streitobjekt Inigo drehte beim Brodeln über dem Nordwesten seine Runden und hinterließ eine Schneise der Verwüstung – willkommen auf Planet Erde. Der Zyklon brachte heftige Regenfälle und Windböen, doch in keiner Parallelwelt ist das ein Beweis für eine grün-alternative Zukunft.

Natürlich hat die australische Zyklonsaison 2002–03 nicht nur dem Westen, sondern auch dem Osten einige "Kracher" gebracht. Zyklon Erica kroch im April an die Ostküste und richtete in Teilen Neukaledoniens Schäden an. Sollte das jedoch ein politisches Argument für absolute Abkehr von allem sein, was Geräusche macht und CO2 produziert? Ach was!

Man hört noch oft die Äußerungen, wie man den Planeten schützen müsse, indem man in Angst investiert. Diese ständige Panikmache treibt uns, die gestärkte Wirtschaft und die westlichen Werte, an das Limit. Ein Blick auf langjährige historische Wetterdaten mag den einen oder anderen zur Erkenntnis bringen, dass unstetes Wetter eher die Regel ist als die Ausnahme – und sich die Erde seit jeher stets in irgendeinem wütenen Mix aus Sturm und Ruhe befand.

Die Sichtweise, dass solche Wetterphänomene Beweis für den Niedergang der Welt bedeuten, ist einfach aus der Luft gegriffen. Das Problem ist der Glaube, dass wir alles kontrollieren können – dem ist aber nicht so. Eine Mischung aus natürlichen Mustern und jahreszeitlichen Schwankungen gibt schon seit Anbeginn der Zeit die Richtung vor. Haben wir Menschen das Wetter immer richtig gelesen? Wohl kaum. Zwischen wissenschaftlichen Annahmen und prophezeihenden Kassandrarufen gibt es einige, die auf Fakten basierend Zweifel streuen wollen. Und das mit gutem Grund.

Anstatt uns also in der Schleife des umgekehrten Alarmismus zu verlieren, schauen wir doch lieber darauf, wie technologischer Fortschritt, Investition in Forschung und wirtschaftliche Widerstandskraft helfen können, besser vorbereitet zu sein. Die Zyklonsaison 2002–03 gibt keinen Anlass zur Flucht in ideologische Gräben. Was sie uns sichtbar macht, ist die schiere Kraft der Natur – eine stetige Erinnerung, dass wir nicht mehr als Gäste auf diesem Spielplatz Erde sind.

Solange es Jahreszeiten gibt, wird es auch Zyklen aus Regen, Sturm und Sonnenschein geben. Ob es den Klimawandel-Vordenkern gefällt oder nicht, nicht jede Naturkatastrophe passt ins Schema. Und manchmal, nur manchmal, ist das alles – völlig normal.