Eine brillante Saison war es nicht. Im Jahr 2017 erlebten die New York Giants eine Saison, die so unrund verlief wie eine eckige Bowlingkugel. Unter der Leitung von Head Coach Ben McAdoo starteten sie in die NFL-Saison mit großen Hoffnungen, nur um am Ende mit einer desaströsen Bilanz von 3-13 abzuschließen. Wer hätte das gedacht, in einem der hellsten Spots der NFL, im legendären MetLife Stadium, so versenkt zu werden?
Die Saison begann bereits holprig. Die Giants verloren ihre ersten fünf Spiele, was ihre Hoffnungen auf die Playoffs schnell trübte. Diese Niederlagenserie wurde hauptsächlich durch eine schwächelnde Offensive verursacht, wobei der berühmte Quarterback Eli Manning zu oft auf dem Rasen lag, anstatt Pässe zu werfen. Mit einer Offensive, die trotz Joe Mixon und einem resoluten Odell Beckham Jr. kaum Punkte auf das Board brachte, schien das Pech der Giants programmiert.
Obwohl das Team talentierte Spieler hatte, erwies sich der gesamte Kader als unausgeglichen. Besonders die Offensive Line störte den Spielrhythmus, was letztlich in der ständigen Bedrängnis von Manning resultierte. Der Veteran-Quarterback wurde 31 Mal gesackt - ein Beweis für mangelhaften Schutz und Koordination. Wenn die Basis schon so bröckelig ist, wie soll da ein starkes Fundament gebaut werden?
Die Verteidigung hielt ebenfalls nicht, was sie versprach. Trotz hochkarätiger Spieler wie Damon Harrison und Olivier Vernon konnte die Defensive dem Gegner oft nicht genug entgegensetzen. Blown Coverages, schwache Tackles und viele defensive Fehler trugen zu dieser Misere bei. Unnötige Flaggen und regelmäßige Verletzungen verschlimmerten die Situation zusätzlich. Man fragt sich, ob hier Strategie oder Glück fehlten – oder beides.
Dann gab es die Kritik an der Teamführung. Fans und Kritiker äußerten ihren Unmut über Head Coach McAdoo, dessen Entscheidungen oft fragwürdig erschienen. Die Entlassung ihm zuliebe auch das Misstrauen im Team erweckte. Am Ende der Saison war die Positionen auf dem Trainerstuhl genau so wackelig wie die Leistungen der Spieler auf dem Feld. Ob man hätte bereits früher eingreifen müssen und danach besser gewirtschaftet worden wäre, ist eine durchaus verständliche Spekulation.
Ein besonders umstrittenes Thema war die Bankstellung von Eli Manning, die Fans weltweit schockierte. Manning, der einstige Super Bowl MVP, wurde im zwölften Spiel der Saison benched, um Platz für Geno Smith zu machen. Diese Entscheidung wurde von vielen als respektlos gesehen und bekam einen gewaltigen medialen Backlash. Manchmal muss man auch Fragen, ob Tradition nicht vor Experimentierfreude steht, insbesondere wenn es um Legenden des Sports geht.
Am Ende war es eine schmerzhafte Saison für die Giants-Fans. Doch wie es so häufig im Sport der Fall ist – jede schlimme Erfahrung birgt auch eine Lektion. Nachwuchs-Talente wie Evan Engram zeigten Hoffnungsschimmer, und Vorbereitungen für den NFL-Draft wurden zukunftsweisend getroffen. Das folgende Jahr brachte schließlich eine ganz neue Perspektive.
Während kritische Stimmen oft hörbarer sind, ist es wichtig, auch die gegenteiligen Ansichten zu betrachten: ein Team, das gegen alle Widrigkeiten kämpft. Leidenschaft der Rookies, die aus ihren Fehlern gelernt haben, Fans, die trotz allem treu blieben. Es ist leicht, das schlechte Jahr zu erwähnen, aber man darf die kleinen Siege darin nicht unterschätzen.
Der Vibe der Gen Z hier dreht sich wohl um das Streben nach etwas Besserem, nach einem Licht am Ende eines langen, dunklen Tunnels. In Zeiten der digitalen Verbundenheit findet man möglicherweise Trost und Unterstützung auf Plattformen, die einem zeigen, dass man nicht allein ist. So hatten auch die Giants den Support ihrer treuen Behinderten, die voller Hoffnung und Energie waren und sind, dass die kommende Saison bessere Tage bringt. Tja, wie heißt es so schön: Nach Regen kommt ja bekanntlich Sonnenschein – und in diesem Fall könnte das bedeuten, dass der Giant-Spirit bald wieder seine Glanzphasen erlebt.