2012 war ein Jahr, das uns viele unvergessliche Filme brachte, aber einer, der vielleicht unter dem Radar einiger geflogen ist, war Cross. Was passiert, wenn man eine uralte Reliquie mit der modernen Welt kreuzt? Genau das erforscht dieser Film, indem er eine Gruppe von Helden in ein Abenteuer stürzt, das Action und Übernatürliches vereint. Cross wurde von Patrick Durham inszeniert und spielt in der weitläufigen Kulisse von Los Angeles – einer Stadt, die für solche heldenhaften und oft chaotischen Geschichten prädestiniert scheint. Die Handlung dreht sich um Callan, gespielt von Brian Austin Green, der eine mächtige keltische Waffe besitzt. Diese Waffe verleiht ihm außergewöhnliche Kräfte und bringt ihn als Anführer seiner bunt zusammengewürfelten Gruppe in den Mittelpunkt der Action.
Der Film zeigt, wie Callan und sein Team versuchen, die Stadt vor dem Bösen zu schützen, das durch einen bösartigen Kriminellen in einem spektakulären Duell entfesselt wird. Es ist ein klassischer Kampf zwischen Gut und Böse, jedoch mit dem Twist des Fantasy-Genres. Callans Fähigkeiten, die von einem geheimnisvollen Kreuz ermöglicht werden, sind der entscheidende Faktor, der das Schicksal von Los Angeles bestimmen könnte.
Doch was macht Cross so interessant? Nun, das Herzstück liegt in seiner Kombination aus Action und Fantasy, gepaart mit einem Touch von Comedy, der durch die spannenden Charaktere und ihre Interaktionen entsteht. Die Entscheidung, die Handlung in der urbanen Metropole von Los Angeles zu verankern, gibt dem Film eine dynamische Energie, die Städte mit ihren dichten Netzwerken von Straßen und Charakteren bieten.
Trotz seines spannenden Konzepts wurde Cross von Kritikern nicht überall positiv aufgenommen. Einige monierten, dass die Handlung vielleicht etwas zu konventionell sei, und auch der CGI-Einsatz wurde nicht immer als gelungen angesehen. Fans von Action- und Fantasyfilmen jedoch fanden genau das, was sie suchten: einen unterhaltsamen Abend mit einem klassischen Gut-gegen-Böse-Szenario, das vor allem durch seine Charakterentwicklung und Kampfszenen punktet.
Ein Punkt, der oft in der Diskussion über Cross auftaucht, ist die Besetzung. Neben Brian Austin Green sind auch Darsteller wie Michael Clarke Duncan und Vinnie Jones zu sehen, die beide in Hollywood für ihre eindrucksvollen Leistungen bekannt sind. Ihre Anwesenheit gibt dem Film eine solide Basis, auch wenn das Drehbuch nicht immer das abliefert, was ihre Fähigkeiten verdienen könnten. Dennoch verleihen sie dem Film eine gewisse Glaubwürdigkeit und Intensität, die viele Zuschauer anzieht.
Spannend ist auch, dass Cross in gewisser Weise versucht, eine Brücke zwischen traditioneller Mythologie und der modernen Welt zu schlagen. Dies gelingt ihm auf unterschiedliche Weise, doch die Idee einer modernen Superheldengeschichte, die auf alten Legenden basiert, hat ihren Reiz und bietet viel Raum für kreative Freiheiten.
Für einige Zuschauer und vor allem Kritiker mag der Film als standardmäßig angesehen werden, aber für eine andere Zielgruppe – Jugendliche und diejenigen, die einfach eine gute Zeit suchen – bietet er genug Charme und Spektakel. Hier spielt auch der Zeitgeist mit, in dem Superhelden-Filme und -Geschichten besonders bei der jüngeren Generation beliebt sind.
Auch mit Blick auf die Umsetzung gibt es bemerkenswerte Details. Der Versuch, Mythologie mit einer urbanen Umgebung zu verknüpfen, könnte als Metapher für die Suche der Menschen nach Bedeutung in der modernen Welt gesehen werden. Der Einsatz von Symbolen und der reichhaltigen Geschichte ist faszinierend, auch wenn es nicht immer tiefgründig gelingt.
Für die kreative Community, die oft über die Bedeutung und den kulturellen Wert von Filmen debattiert, stellt Cross ein interessantes Beispiel dar, wie Filme, die möglicherweise nicht zu den Meisterwerken der Filmkunst zählen, dennoch ein starkes Konzept und frische Ideen präsentieren können. Es zeigt auch, wie vielfältig Filmgeschmäcker sein können und dass es für jedes Publikum einen passenden Film gibt.
Der Film endet in einem Höhepunkt, der Fans von Superheldenfilmen an den Rändern ihrer Sitze hält. Auch wenn Cross nicht bei allen Kritikern punkten konnte, hat er in Fankreisen durchaus Kultstatus erreicht. Es ist ein Film, der Spaß macht, wenn man sich einfach darauf einlassen kann – ohne übergroße Erwartungen, aber mit einer Liebe zu Action und Fantasie.